Senden Aktuell

Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen und Stadt Senden schaffen die "Neue Mitte Senden"

Seit Jahren steht eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und die architektonische Neuordnung der Sendener Innenstadt ganz oben auf der Wunschliste vieler Bürgerinnen und Bürger, aber auch der in der Innenstadt ansässigen Dienstleister und Händler.
 
Durch eine Kooperation der Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen und der Stadt Senden wird sich nun bald im Herzen Sendens einiges tun: Unter dem Arbeitstitel „Neue Mitte Senden“ arbeiten beide Partner gemeinsam an einer Überplanung des von der Harderstraße und der Hauptstraße eingefassten Bereichs vor dem Bürgerhaus, der auch den alten Marktplatz und das Bestandsgebäude der Sparkasse umfasst. Insgesamt ist das Plangebiet 13.890 m2 groß und umfasst neben Privatgrundstücken größtenteils Flächen der Stadt und der Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen.
 
Beteiligt an der Planung, die von beiden Partnern finanziert und durch Mittel der Städtebauförderung bezuschusst wird, sind das von Professor Martin Schirmer geleitete Büro Schirmer Architekten & Stadtplaner GmbH aus Würzburg sowie Professor Günter Weber vom Stuttgarter Architekturbüro Weber & Hummel. Das Büro Schirmer ist in Senden kein Unbekannter: Es hatte bereits das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Illerstadt bearbeitet und kennt daher die Herausforderungen, die eine Neugestaltung der Sendener Innenstadt mit sich bringt.
 
Angedacht ist, in mehreren neuen Gebäuden sowohl die Angebote der Sparkasse als auch öffentliche Nutzungen und Wohnnutzungen zu vereinen. So plant die Stadt, die bislang in der Zeisestraße angesiedelte Stadtbücherei in die Innenstadt zu holen. Großen Wert soll bei der Neugestaltung auf mehr Grün gelegt werden, auch soll den Menschen der öffentliche Raum, durch eine Neuordnung der Parkflächen in einer Tiefgarage, zurückgegeben werden.
 
Erste Planskizzen sollen bereits Anfang nächsten Jahres dem Stadtrat vorgestellt werden. Auch ist vorgesehen, die Bürger in die Umgestaltung einzubinden.
 
„Wir freuen uns sehr, in der Sparkasse und den beteiligten Planern hervorragende Partner gefunden zu haben, die dieses wichtige Herzstück der Innenstadt gemeinsam mit uns gestalten wollen“, so Sendens Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf. So biete sich für die Stadt eine einmalige Chance, mit der Stadtbücherei einen Frequenzbringen in die Innenstadt zu holen, „denn genau dort gehört diese Einrichtung hin“. „Mit einem sehr starken Partner an unserer Seite haben wir die einmalige Chance nachhaltig die Innenstadt auf Jahrzehnte zum Positiven zu verändern und im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Bahnhofumfeldes die Kernstadt neu zu gestalten“, so Schäfer-Rudolf weiter. „Für Senden kann dies die gleiche Bedeutung haben wie für die Stadt Ulm die Transformation der „Neue Straße“ zur Neuen Mitte – es wird ‚Unsere Neue Mitte‘“.
 
Seitens der Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen zeigt sich Vorstandsmitglied Oliver Haecker, innerhalb des Vorstandes zuständig für Baumaßnahmen, erfreut über die Zusammenarbeit mit der Stadt Senden und den weiteren Partnern.
„Wir freuen uns, Teil dieses spannenden Projektes zu sein. Die konstruktive Aufbruchstimmung aller Beteiligten ist richtig spürbar. Wir sind davon überzeugt, dass sich hier eine einmalige Chance für eine „Neue Mitte“ in Senden bietet.“