zur Startseite
Schriftgröße ändern A A A
StartseiteKontaktDatenschutzImpressum
Aktuelles
Verwaltung
Bürger Service
Behörden & Einrichtungen
Stadt
Wirtschaft
Gesundheit & Soziales
Bildung & Erziehung
Freizeit & Kultur
Gastronomie & Unterkunft
Fairtrade-Town Senden
Aktuelles zu Corona
 
Meldungen
Aktuelles zu Corona
> mehr
Termine
Sonntag, 05.12.2021

RSV Wullenstetten, Weihnachtsfeier RSV Wullenstetten Abteilung Turnen - bitte fragen Sie ggf. beim Veranstalter nach, ob diese coronabedingt stattfindet
09.12.2021 bis 12.12.2021

Stadt Senden, ABGESAGT! Weihnachtsmarkt SENDEN LEUCHTET
Freitag, 10.12.2021

Schützenverein "Adler" Hittistetten-Witzighausen e.V., Christbaumschießen - bitte fragen Sie ggf. beim Veranstalter nach, ob diese coronabedingt stattfindet
> alle Termine anzeigen
SCHNELLINFO
Sie befinden sich hier: Startseite / Stadt / Geschichte

Mooreiche

 
Sie ist keine Baumart im forstwirtschaftlichen Sinne, auch keine botanische Art sondern die Bezeichnung für ein Eichenholz, das über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende im Moor oder Grundwasser gelegen und wie bei SENDI subfossile Züge angenommen hat; nachdem der Stamm nach sintflutartigen Wetterstürzen im Untergrund und Grundwasser über Jahrtausende luftdicht eingeschlossen war und zu Tage gefördert worden ist.
So geschehen bei den Aushubarbeiten des Bürgerhauses der Stadt Senden aus großer Tiefe im Jahre 2000. Nach Untersuchungen der Universitäten Stuttgart-Hohenheim und Heidelberg hat die nach Jahresringen 80-jährige Eiche, genannt "SENDI", eine Ruhezeit von über 5600 Jahren verbracht und fossile Verwandlungen erfahren. Dennoch ist das Holz im Kern noch stabil. Ihr Wachstum wird nach dem wissenschaftlichen Untersuchungsergebnis (Gehalt C 14 / Eichkurve des Hohenheimer Jahrringkalenders) auf 3712 - 3634 vor Christus datiert.
Ein Zeitvergleich mit ÖTZI - dem Mann aus dem Eis - ergibt, dass dieser 5300 Jahre im Gletscherreis der Ötztaler Alpen konserviert lag und der Kupferzeit entstammte. Eine jungsteinzeitliche Siedlung in Hittistetten und Funde aus unserem Raume weisen darauf hin, dass unsere Gegend zu dieser Zeit schon besiedelt war. Mehr als 300 Jahre vorher gelangte SENDI in den Untergrund.

Startseite Seitenanfang Textanfang
zur Startseite