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Bebauungsplan „Gänsäcker West - 1. Änderung“

 

Satzungsbeschluss und Inkrafttreten des Bebauungsplans

In der Bekanntmachung nach § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) vom 24.01.2018 im „Stadtbote" Nr. 4 über den Satzungsbeschluss und das Inkrafttreten der 1. Änderung des Bebauungsplanes „Gänsäcker West" in der Fassung vom 01.09.2017 für den Ortsteil Witzighausen ist nicht gemäß § 44 Abs. 5 BauGB auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen hingewiesen worden. Die Bekanntmachung über den Satzungsbeschluss und das Inkrafttreten werden daher um die fehlenden Hinweise ergänzt und erneut ortsüblich bekannt gemacht.

Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt Senden hat am 28.11.2017 in öffentlicher Sitzung die 1. Änderung des Bebauungsplanes „Gänsäcker West" in der Fassung vom 01.09.2017 für den Ortsteil Witzighausen nach § 10 Abs. 1 des BauGB als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wurde gemäß § 10 Abs. 3 BauGB mit der Bekanntmachung vom 24.01.2018 im „Stadtbote" Nr. 4 ortsüblich bekannt gemacht. Mit der Bekanntmachung vom 24.01.2018 im „Stadtbote" Nr. 4 ist die 1. Änderung des Bebauungsplanes „Gänsäcker West" in der Fassung vom 01.09.2017 in Kraft getreten.

Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt.  


Die 1. Änderung des Bebauungsplanes „Gänsäcker West" (in der Fassung vom 01.09.2017) – bestehend aus Planzeichnung, Satzung und Begründung – kann im Rathaus der Stadt Senden (Hauptstraße 34, 89250 Senden), während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan mit der der Begründung bei der Stadt Senden einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und Flächennutzungsplanes und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Stadt Senden geltend gemacht worden sind; der Sachvehalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretenen Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, indem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeiten des Anspruchs herbeigeführt wird.

Senden, den 28. März 2018
STADT SENDEN

Raphael Bögge
Erster Bürgermeister


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