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Witzighausen

 
Witzighausen

Die erste geschichtliche Erwähnung des Ortes geschieht 1396, als Güter zu "Wiczishausen" zur Dotation einer Messstiftung an die Ulmer Pfarrkirche gegeben wurden. Oberherrschaftlich gehörte der Ort dauernd zur Grafschaft Kirchberg-Wullenstetten. Witzighausen umfasste gegen Ende des 15. Jahrhunderts 12 Lehen. 1515 saßen dort 90 Hintersassen der Herrschaft. Um 1820 hatte das Dorf 20 Häuser und 106 Einwohner. 1481 wurde von den Kirchbergern eine Kaplanei an der Kapelle zu Witzighausen gestiftet und mit 2/3 des Zehnten zu Erbishofen dotiert. Der Ort, an dem 1741 zur besseren Besorgung der stark aufgeblühten Wallfahrt ein weiteres Benefizium gestiftet wurde, blieb kirchlich jedoch Filiale der Pfarrei Aufheim, bis er 1787 zur Pfarrkuratie erhoben und 1865 selbständige Pfarrei wurde. Die heutige Pfarrkirche wurde 1738 - 40 von Christian Wiedemann aus Oberelchingen als Wallfahrtskirche zu "Unserer lb. Frau " erbaut, vom Wessobrunner Meister Gottlieb Finsterwalder mit Stukkaturen versehen und von dem berühmten Kunstmaler Christoph Thomas Scheffler aus Augsburg mit herrlichen Fresken ausgeziert. Von ihm stammt auch das Bild der Geburt Christi im oberen Teil des Hochaltars, während die 6 Bilder der beiden Seitenaltäre von Konrad Huber, Weißenhorn, 1781 angefertigt wurden. Die Witzighausener Kirche wird mit Recht als wahres Schatzkästchen der Rokokokunst gerühmt. 1878 wird Witzighausen Bahnstation der Vicinalbahn Senden-Weißenhorn. Am 23. September 1966 fuhr der letzte Personenzug mit Halt am Bahnhof Witzighausen. Wichtigster Wirtschaftszweig waren in Witzighausen die Ziegeleien Unglert (gegr. 1820) und Schwarz (gegr. 1870 bis 1880). Die Gemeinde Witzighausen wurde zum 1. Juli 1972 in den Markt Senden eingegliedert.


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