zur Startseite
Schriftgröße ändern A A A
StartseiteKontaktDatenschutzImpressum
Aktuelles
Verwaltung
Bürger Service
Behörden & Einrichtungen
Stadt
Wirtschaft
Gesundheit & Soziales
Bildung & Erziehung
Freizeit & Kultur
Gastronomie & Unterkunft
 
Termine
24.11.2017 bis 05.01.2018

Modellbahnfreunde Senden e.V., 19. Modelleisenbahnausstellung Öffnungszeiten: werktags 9.30-19.30 Uhr
Samstag, 25.11.2017

Musikverein "Dorfmusikanten" Aufheim, Jahreskonzert "Hörbücher"
Samstag, 25.11.2017

Donau-Iller Werkstätten Senden, Weihnachtsmarkt
> alle Termine anzeigen
SCHNELLINFO
Sie befinden sich hier: Startseite / Stadt / Partnerschaften

Unsere Partnerstadt mit der Gemeinde Uffholtz

 
Nachdem zunächst Ende der 60er Jahre Aufheim den ersten Kontakt mit der französischen Gemeinde aufgenommen hatte, wurde nach mehreren Begegnungen am 12. November 1977 der Partnerschaftsvertrag von Bürgermeister Johann Jehle sowie seinem französischen Kollegen André Fahrer unterzeichnet und jährte sich damit 2002 zum 25. Mal.
Am südlichen Rand der Vogesen (L‘Orée des Voges du sud), in unmittelbarer Nähe der bedeutenden Landschaften des Ober-Elsaß gelegen, begegnen uns die vier Städte Uffholtz, Cernay, Steinbach und Wattwiller, Städte reich an Geschichte. So war Cernay nicht nur im Mittelalter unter der Herrschaft der Grafen von Ferrette und später der Habsburger eine blühende Stadt, sondern spielte insbesondere im 19. Jahrhundert eine führende Rolle auf dem Gebiet der Textilindustrie. Während Wattwiller besonders durch seine schöne romanische Kirche und seine Quellen und Bäder bis in die heutige Zeit weithin bekannt ist, spielten die Silberminen in Steinbach im 15. und 16. Jahrhundert eine bedeutende Rolle.
In Uffholtz begegnen wir der Kirche des heiligen Erasmus. In ihr entdecken wir nicht nur prächtige Holzschnitzereien, sondern auch eine getreue Nachbildung des Altars von Sain-Sulpice in Paris. Darüber hinaus fallen in Uffholtz auch mehrere Renaissance-Häuser mit kunstvoll ausgearbeiteten Türen auf.
In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche Kreuzstätten und Oratorien, die ältesten aus dem 16. Jahrhundert. Bereits zur Zeit der Kelten haben Druiden viele Orte des südlichen Vogesenrandes als Heiligtümer angesehen. Später wurden durch den Einfluss der aufeinander folgenden Fürstäbte von Murbach und den Abteien von Lucelles, Oelenberg, Basel und Lure die Entwicklung und der Bau von zahlreichen Oratorien und Kapellen ermöglicht. Sie bilden die Stationen einer reizvollen, überstädtischen Entdeckungstour. An die-en Orten der Stille und Meditation, die der unterschiedlichsten Heiligen gedenken, verbergen sich teilweise wahre Schätze, angefangen bei alten Votivbildern bis hin zu anmutigen Krippen in der Weihnachtszeit. Speziell in Uffholtz gedenken Mitte Januar die Wallfahrer des heiligen Antonius, um den Einsiedler zu ehren.
Uffholtz liegt unmittelbar an der Weinstraße. Hier beginnt auch die Vogesenkammstraße, die uns zum einen zu den Ruinen des Schlosses von Herrenfluh aus dem 14. Jahrhundert führt und zum anderen den Weg zu den Überresten des ehemaligen Schlachtfeldes am Hartmannswillerkopf weist, wo tausende von deutschen und französischen Soldaten im ersten Weltkrieg ihr Leben ließen. Doch wenden wir uns von der tragischen Geschichte ab und genießen nun am Ende unserer Reise eine der schönsten Panoramastraßen Europas, wie die als „Route des Crêtes“ ausgeschilderte Vogesenkammstraße bezeichnet wird, deren Parkplätze am Straßenrand herrliche Ausblicke bieten.
 

Startseite Seitenanfang Textanfang
zur Startseite