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Städtisches
Wasserwerk Senden
Illerstraße
61
89250 Senden
Informationen erhalten
Sie unter:
Telefon (07307) 945-270
Telefax /07307) 945-279
Notruf (0171) 6207548
settele.dieter@stadt-senden.de
maier.klaus@stadt-senden.de
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Beschaffenheit
des Trinkwassers
(Wasserprobe 26.08.2009)
Parameter |
Messwert |
Grenzwert |
| ph-Wert bei 9,9° C |
7,29 |
>6,5 und <9,5 |
| Calcium |
119 mg/l |
- |
| Magnesium |
27,9 mg/l |
- |
| Natrium |
21,3 mg/l |
200 mg/l |
| Kalium |
5,3 mg/l |
- |
| Chlorid |
51,3 mg/l |
250 mg/l |
| Sulfat |
45,3 mg/l |
240 mg/l |
| Nitrat |
23,3 mg/l |
50 mg/l |
| Gesamthärte |
23,18° dh bzw. 4,1 mmol |
- |
Entspricht dem Härtebereich: hart
Weitere aktuelle Ergebnisse der Trinkwasserqualität
erfahren Sie unter:
Telefon (07307) 945-163
e-mail: aubele.norbert@stadt-senden.de
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Wasserschutzgebiet
Schutzgebiete sichern unser Trinkwasser
Ein spezielles gesetzliches Instrument zur Sicherung von Grundwassernutzungen
für die öffentliche Wasserversorgung ist das Wasserschutzgebiet.
Nur dort, wo dieser Schutz gewährleistet ist – und natürlich ausrei-hend
Grundwasser vorhanden ist – kann Trinkwasser für den Menschen gewonnen
werden.
An ein Wasserschutzgebiet werden über den allgemeinen flächendeckenden
Schutz hinaus weitere Anforderungen gestellt. Um die Wassererfassung herum
werden deshalb drei Zonen ausgewiesen.
Die Schutzzonen heißen:
Fassungsbereich (Zone 1)
Er schützt die Wassergewinnungsanlage und ihre unmittelbare Umgebung vor
jeglicher Verunreinigung.
Deshalb sind alle Nutzungen und Bodeneingriffe verboten. Im Fassungsbereich
mit einer Fläche von 1,4 ha liegen die Brunnen 1 mit einer Tiefe von 12
m sowie die Brunnen II und III mit einer Tiefe von je 16 m.
Den drei in Betrieb befindlichen Bohrbrunnen dürfen aufgrund wasserrechtlicher
Genehmigung bis zum Jahr 2015 insgesamt maximal 160 l/s und bis 1.950.000
m3 im Jahr entnommen werden.
Engere Schutzzone (Zone II)
Sie soll die Wassergewinnung vor allem vor bakteriologischen und direkten
chemischen Belastungen schützen. Hier ist besonders wichtig, die gewachsenen
Bodenschichten und schützenden Deckschichten im Untergrund zu erhalten
und bestimmte Risikofaktoren wie z. B. Gebäude, Straßen oder Abwasserleitungen
fernzuhalten. Die engere Schutzzone wird auf 50 Tage Aufenthalt (Fließzeit)
des Grundwassers im Untergrund bemessen.
Weitere Schutzzone (Zone III)
Sie bietet Schutz im großräumigen Umfeld der Wassergewinnungsanlage vor
weitreichenden Beeinträchtigungen, insbesondere vor nicht oder schwer
abbaubaren, chemischen und radioaktiven Verureinigungen. Dazu zählen heute
auch die Belastungen aus der landwirtschaftlichen Düngung und Pflanzenbehandlung
mit chemischen Mitteln.
Bei großen Schutzgebieten ist es sinnvoll, die Zone III in Abhängigkeit
von den geologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten zu untergliedern
in Schutzzone III A und III B. Die Fleißzeit des Grundwassers vom Eintreffen
in die Zone III A bis zum Erreichen der Fassungsanlage beträgt knapp 2
Jahre. Die Verweilzeit des Grundwassers in die Schutzzone III B liegt
bei einem weiteren Jahr. |
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Erweiterung der Wasserspeicherung
Am 16 Juni 2009 wurde der neue Hochbehälter in Witzighausen in Betrieb genommen. Das Speichervolumen der beiden Wasserkammern im Hochbehälter beträgt insgesamt 3.500 m³. Damit steht der Stadt Senden ein Tagesbedarf an Trinkwasser als Vorrat für die Überbrückung einer Versorgungsstörung zur Verfügung. Gleichzeitig wurde mit dem Bau des Hochbehälters die Feuerlöschwasserreserve im ganzen Stadtgebiet sichergestellt. Für die Finanzierung der Baukosten wurden in den Wirtschaftsplänen 2004 bis 2008 rd. 2,2 Mio. EUR an Mitteln veranschlagt.
Technische Daten zum Hochbehälter
| Volumen je Wasserkammer |
1.750. m³ |
| Wasserkammerhöhe |
7,20 m |
| Durchmesser Wasserkammer |
21,00 m |
| Max. Bauwerkshöhe |
11,10 m |
| Max. Längenausdehnung |
50,60 m |
| Max. Breitenausdehnung |
22,60 m |
| Gesamtbetonmenge |
1.630 m³ |
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Wassergewinnung
und -abgabe
Die Wassergewinnung der Stadt Senden entwickelte sich wie folgt:
Ent-wicklung
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Wasser-gewinnung |
Wasserabgabe
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Netzverluste
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| 2004 |
1.381.173
m3 |
1.135.086
m3 |
17,31
% |
| 2005 |
1.349.904 m3 |
1.118.886
m3 |
16,60
% |
| 2006 |
1.459.082
m3 |
1.074.127
m3 |
25,87
% |
| 2007 |
1.423.586
m3 |
1.062.877
m3 |
24,82
% |
| 2008 |
1.407.025
m3 |
1.064.072
m3 |
23,85
% |
Die Wassergebühren
betragen seit 01.01.2009 - 1,15 Euro/m³. |
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