Städtischer Kindergarten Ay    
             
     
Vorwort


Lage und Räumlichkeiten


Organisatorisches


Ziele unserer Kindergartenarbeit



Formen unserer Arbeit


Elternarbeit

Was sonst noch wichtig ist


Unsere Gruppen und das Personal


Kindergartengebühren


Öffnungszeiten und Ferienregelung


Elternbeirat

Kopfläuse - was tun?

 

 

 
                   
 
               
 
                   
Vorwort
     

Diese Konzeption ist eine Zusammenfassung unserer pädagogischen Arbeit, der räumlichen und personellen Situation und der organisatorischen Abläufe in unserer Einrichtung. Durch umfassende Informationen möchten wir Orientierungshilfen bieten.

Die Konzeption wurde erstellt für:
Eltern, Träger, Fachdienste, offizielle Stellen , wie z. B. Jugendamt, Schule, neue Mitarbeiter(innen), Praktikanten und alle, die sich für unsere Einrichtung interessieren.

Da diese Konzeption ein Spiegelbild der Realität ist, versteht es sich von selbst, dass sie bei wesentlichen Veränderungen überarbeitet wird.

Ihr Kindergartenteam.

Der Kindergarten ist eine Einrichtung im vorschulischen Bereich.
Er dient der Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder vom 3. Lebensjahr bis zum Beginn der Schulpflicht.
Unser Kindergarten unterliegt, wie alle anerkannten Kindergärten in Bayern, dem „Bayerischen Kindergartengesetz“. In diesem sind in Art. 7 die Aufgaben des Kindergartens festgelegt:

  • Der Kindergarten unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung“
  • „Er bietet kindgemäße Bildungsmöglichkeiten an, gewährt allgemeine und individuelle erzieherische Hilfen, fördert die Persönlichkeitsentfaltung, sowie soziale Verhaltensweisen und versucht, Entwicklungsmängel auszugleichen.“
  • „Er berät die Eltern in Erziehungsfragen

Kinder
sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann.

(Astrid Lindgren)

 

Spielbereich im Garten

   
 
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      Lage und Räumlichkeiten
       
 
     

Der städtische Kindergarten befindet sich in Senden, Stadtteil Ay, Hauptstraße 123. Durch die verkehrsgünstige Lage ist er leicht zu erreichen. Zahlreiche Parkplätze umschließen das Gebäude.

Der neusanierte Bau gliedert sich in 2 Abschnitte:

1 Zweistöckiges Haus
2. Ebenerdiger Anbau

Durch die Sanierung entstanden sehr viele Räume mit ca. 700 qm Nutzfläche. Anordnung der Räume siehe Plan.

5 Gruppenzimmer/Intensivräume
Der Gruppenraum soll den Kindern eine große Vielfalt an Spielmöglichkeiten bieten. Er ist in verschiedene Bereiche unterteilt.

  • Rollenspielbereich (Puppenecke, Verkleidungsecke)
  • Bauecke (mit verschiedenen Bau- und Konstruktionsmaterialien)
  • Mal-/Gestaltungsbereich
  • Bilderbuch/Kuschelecke

In den einzelnen Gruppenräumen sind diese Bereiche je nach den Bedürfnissen verschieden gestaltet. Dies entspricht den Neigungen der Kinder am besten.Die einzelnen Bereiche können auch verwandelt werden.
Den Kindern bleiben trotzdem feste Orientierungs- und Rückzugspunkte.

Gangbereich:
Nach dem Schließen der Eingangstür am Ende der Bringzeit (8.30 Uhr) haben die Kinder auch die Möglichkeit im Gang zu spielen, sich zu treffen und in Kommunikation zu treten.

Garten:
Durch den täglichen Aufenthalt im Freien werden die Sinne sensibilisiert, die Gesundheit gefördert und dem kindlichen Bewegungsdrang Raum gegeben.

Kunstraum:
Dieser Raum wird in wöchentlichem Wechsel von den Gruppen genutzt.
Ein Ort von sinnlicher Erfahrung. Im Vordergrund steht kein ergebnisorientiertes Produkt, sondern ein ganzheitliches Entdecken, Erkennen und Gestalten von Farbe, Formen und Techniken.
Wichtiger als das Produkt, welches das Kind nach Hause bringt, ist der Weg und die Erfahrung, die es dabei gemacht hat.

Holzwerkstatt:
In diesem Raum hat jede Gruppe jeweils eine Woche Zeit für die Fertigstellung Ihrer „Kunstwerke“.
In unserer Holzwerkstatt können die Kinder sich im elementaren Umgang mit Holz üben. Sägen, Nageln, Schmiergeln sind Tätigkeiten, die bei Kindern ein hohes Maß an Konzentration und Koordination der Motorik erfordern.

Speiseraum:

Schlafraum:
Hier können die Kinder nach dem Mittagessen schlafen. Für die Kinder, die sich ausruhen möchten, gibt es Hängematten oder ein Zimmer, in dem sie ruhige Spiele machen können.


Die folgenden Räume stehen jeder Gruppe an einem festen Tag pro Woche zur Verfügung.

Musikzimmer:
Musik macht klug (nach Dorothea Kreusch-Jacob) Lieder gehören zum Bildungsgut des Kindergartens. Wer mit Kindern lebt, kann erkennen, dass diese Freude an Klängen haben, die sie selbst erzeugen. Durch Experimentieren und Üben entwickelt sich ein Gefühl für harmonische Klänge.

Märchenzimmer:
In diesem schönen, mit Märchenelementen ausgestaltetem Raum werden geheimnisvolle Geschichten, Märchen und Gedichte erzählt. Diese regen die Neugier, Wißbegierde und den Glauben an das Wundersame an. Ein Ort des Innehaltens und Zuhörens.

Bewegungsbaustelle:
In der Bewegungsbaustelle stehen den Kindern ein Ballbad, Softbausteine, Kreisel, Mehrzweckkugel und ein Kriechtunnel zur Verfügung.
Durch Rücksichtnahme und Kooperation mit anderen Kindern ent-steht Freude und Spass. Die Kinder können ihrem natürlichen Drang nach Bewegung nachkommen.

Turnhalle:
Das Angebot in der Turnhalle, wie z.B. Kletterwand, Trampolin, Matten, Ringe, Bälle und Rhythmikmaterial, erweitert das Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten. Wichtig ist es, den Kindern zu erlauben, eigenen Bewegungsmustern nachzuspüren, neue hinzuzufügen durch die eigene Bewegungsvielfalt.

Die
Aufgabe der Erziehung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern es ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
(Maria Montessori)

 




 

 

 

 

 








Garten

Garten


Holzwerkstatt

Speiseraum

Schlafraum

Schlafraum


Musikzimmer


Märchenzimmer

   
 
     
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      Organisatorisches
       
 
     
Wir haben in unserem Kindergarten fünf Gruppen mit durchschnittlich 25 Kindern.

Gruppe 1 ist die "Schildkrötengruppe", die mit einer Erzieherin, einer Kinderpflegerin in Vollzeit und einer Kinderpflegerin in Teilzeit besetzt ist.
Die Kinder dieser Ganztages-Gruppe können von 7.00 - 16.30 Uhr
durchgängig (von Montag bis Freitag) den Kindergarten besuchen.
Die lange Öffnungszeit dieser Gruppe erfordert flexiblen Einsatz des gesamten Kindergartenpersonals.
Bei den Ganztages-Kindern ist das Mittagessen obligatorisch dabei. Das 3-gängige Menü wird täglich frisch in der Küche des Altenzentrums "St. Elisabeth" in Senden zubereitet.

Die anderen verfügbaren Gruppen sind "Verlängerte Vormittagsgruppen". In jeder dieser Gruppen arbeitet eine Erzieherin als Gruppenleitung mit einer Kinderpflegerin zusammen.
"Eichhörnchengruppe", "Kängurugruppe" und "Bibergruppe" sind geöffnet von 7.00 - 14.00 Uhr, die "Bärengruppe" von 7.30 - 14.30 Uhr.

Die Eltern haben die Möglichkeit in allen fünf Gruppen ihre Kinder bis 8.30 Uhr flexibel zu bringen.
Die Abholzeiten sind von 12.30 - 14.00 / 14.30 Uhr, bzw. nach Absprache in der Ganztagesgruppe.

In unserer Einrichtung bieten wir Studierenden der Fachakademien, der Fachoberschule und der Kinderpflegeschule Praktikumsplätze an.

Ferienregelung:
Nach den Weihnachtsfeiertagen ist bis Neujahr geschlossen; eben so am Faschingsdienstag.

Weiterhin haben wir in der ersten Woche nach Pfingsten und vier Wochen im August Ferien.

Für berufstätige Eltern ist in der ersten Augustwoche eine "Notgruppe" für Kindergartenkinder eingerichtet.

Die genauen Daten werden zu Beginn jedes neuen Kindergartenjahres bekanntgegeben.

. Familie ist ...
- Wenn man immer wieder heimkommen darf.
- Wo man sich daneben benehmen darf und doch geliebt wird
- Wo man streiten kann und sich dennoch angenommen fühlt.
(Wapa)

       
 
     
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      Ziele unserer Kindergartenarbeit

       
 
     

Folgende aufgeführte einzelne Bereiche sind nicht als abgeschlossene, für sich alleinstehende Systeme aufzufassen. Sie stehen in vielfacher und meist wechselseitiger Beziehung zueinander.

1. Emotionale Erziehung

  • Förderung der Liebes- und Bindefähigkeit
    E ine harmonische Atmosphäre im Kindergarten erleben, beachtet und anerkannt werden, vertrauen können
  • Förderung der Gefühlsansprechbarkeit
    Gefühle äußern können, Gefühlsreaktionen anderer erfassen lernen, sich für etwas begeistern können
  • Beginn einer Antriebs- und Gefühlssteuerung
    Die eigenen Antriebskräfte kennenlernen, Beeinträchtigungen von Wünschen und Bedürfnissen akzeptieren, Enttäuschungen ertragen lernen, Erlebnissse verarbeiten können
  • Förderung der Erlebnisfähigkeit
    Sensibel sein für Sinneseindrücke, die Naturelemente erleben. Den Jahreskreislauf in der Natur miterleben, staunen können.
2. Sozialverhalten
  • Entfaltung der Kontaktfähigkeit
    Mit anderen in Kontakt treten, mit anderen Gespräche führen, die eigene Rolle innerhalb der Gruppe finden, Freunde finden, „Wir – Bewußtsein“ in der Gruppe erleben, neue Kinder in die Gruppengemeinschaft aufnehmen
  • Richtiges Verhältnis zu Autoritäten
    Sicherheit in der Beziehung zu Erwachsenen gewinnen, notwendige Forderungen des Erziehers einsehen und befolgen, gegen unberechtigte Ansprüche Erwachsener Widerstand leisten
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit in der Gruppe
    Zusammen etwas tun, situationsangepaßte Konfliktlösungen finden, vorgegebene oder von der Gruppe vereinbarte Regeln des Kindergartenalltags anerkennen und einhalten, Spielregeln anerkennen und einhalten
  • Mitverantwortung für die Gruppe
    Aufgaben für die Gruppe übernehmen, übernommene Aufgaben durchführen, bei Gruppenentscheidungen mitbestimmen, zum spontanen Einsatz für andere bereit sein
  • Einüben in demokratisches Verhalten
    Meinungen, Ideen und Vorschläge anderer anhören und achten, sich trauen eine Meinung zu äußern, Kompromisse akzeptieren lernen, Mehrheitsentscheidungen anerkennen
  • Interesse und Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen
    die unterschiedliche Lebensweise in verschiedenen Familien kennenlernen, den eigenen sozialen Status und den der anderen Kinder achten, die Lebenssituation und die Lebensart von Menschen anderer Länder kennenlernen, behinderten Menschen verständnisvoll begegnen

3. Wertverhalten

  • Wecken des Verständnisses für Grundrechte des Menschen
    das Recht jeden Menschen in seiner Einmaligkeit anerkannt zu werden, das Recht auf Freiheit, das Recht auf Schutz und Hilfe durch die Gemeinschaft, sich an Ordnungen und Vereinbarungen halten lernen, andere Menschen achten, die Natur und die Dinge achten, Aufgaben verlässlich durch-führen, ehrlich eingestehen, wenn man etwas falsch gemacht hat, anderen helfen, mit anderen teilen

4. Christliche Erziehung

  • Dem Kind religiöse Aspekte der Wirklichkeit eröffnen
  • Jesus und seine Botschaften kennenlernen

5. Kreativität

  • Förderung kreativer Fähigkeiten
    Phantasie, Spontanität, Improvisation, Freude am Neuen und Mut zur Veränderung
  • Ästhetische Bildung
    Das ästhetische Empfinden schulen, Geschmackvolles An- und Zuordnen üben, Mit kreativen Schöpfungen anderer bekannt werden

6. Denkförderung

  • Intensivierung der Beobachtungsfähigkeit
    Die optische Wahrnehmungsfähigkeit ausbilden, Die Geruchs- und Geschmacksempfindungen sensibilisieren, Die Tast-, Berührungs- und Bewegungsempfindung sensibilisieren
  • Förderung der Merkfähigkeit
    Informationen aufnehmen und einprägen, Gedächnisinhalte festigen, das Erinnerungsvermögen aktivieren
  • Auf- und Ausbau der Denkfähigkeit
    Sortieren – Ordnen – Zuordnen, Unterscheiden und Vergleichen, schätzen und messen, Beziehungen herstellen
  • Problemverhalten
    Probleme sehen, Problemlösungen suchen, die Qualität von Problemlösungen überprüfen

7. Sprachliche Bildung und Förderung

Erwachsene Personen zu denen Kinder eine Beziehung haben, sind für sie ein Sprach-Vorbild. Deshalb ist es wichtig, dass die Sprache des Erwachsenen nicht allzu "kindlich" und vereinfacht ist. Zu den wichtigsten und elementarsten Formen der Sprachförderung gehört das Gespräch.

Zielsetzung von 0 - 6 Jahre

+
Förderung der Fähigkeit, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen.
Dazu gehören
... Entwicklung von Sprechfreude
... Fähigkeit und Motivation, Gefühle und Bedürfnisse auch sprachlich auszudrücken
... Erweiterung von Wortschatz, Begriffsbildung, Lautbildung und Satzbau.

+ Förderung von Interesse an Sprache
... Bilderbücher und Geschichten, Wort- und Lautspiele, Reime und Gedichte.

Zusätzliche Ziele für Kinder von 4 - 6 Jahre

+
Förderung der Fähigkeit zu sprachlicher Abstraktion und Gestaltung
... Einer längeren Erzählung folgen, selbst eine Ge-schichte (z. B. vom Urlaub) zusammenhängend erzäh-len.

+ Förderung von Sprachbewusstsein und sprachlichem Selbstbewusstsein
... Umschreibung, wenn "einem ein Wort nicht einfällt", Respekt und Wertschätzung von anderen Sprachen und Sprachgewohnheiten.

+ Förderung von Interesse an Schrift
... Spielerische Entdeckung von Buchstaben; das Erlebnis, den eigenen Namen zu schreiben.


Deutsch-Sprachhilfe

Durch speziell geschulte Sprachhelferinnen wird die Deutsch-Sprachhilfe angeboten, um die Kinder zu unterstützen, die aus verschiedenen Gründen Hilfe für die deutsche Sprache benötigen.

Literacy-Erziehung

Die Literacy-Erziehung ist ein zentraler Bestandteil von sprachlicher Bildung. Bei Kindergartenkindern sind damit vor allem kindliche Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl- und Schriftkultur gemeint. So steigert z. B. das Vorlesen das Sprachinteresse des Kindes.

8. Bewegungserziehung

  • Erleben des eigenen Körpers
    Beziehung zum eigenen Körper gewinnen, Freude an der Bewegung erleben
  • Beherrschen fundamentaler Bewegungsformen
    Gehen und laufen / Hüpfen und springen, hängen und hangeln / werfen und fangen, schieben und ziehen
  • Schulung des Gleichgewichtssinnes
  • Rhythmisierung der Bewegung

9. Lern- und Leistungsverhalten

  • Weckung der Lern- und Leistungsbereitschaft
    Altersangepaßte Leistungen erbringen
  • Erfahrungen mit der eigenen Leistungsfähigkeit machen
  • Ausbildung von positiven Arbeitshaltungen
    Aufmerksamkeit und Konzentration, Ausdauer, Arbeitstempo, Sorgfalt, Selbständigkeit

10. Umweltbewältigung

  • Orientierung des Kindes in seiner Umwelt
    Die nähere und weitere Umgebung des Kindergartens kennenlernen, Arbeitsvorgänge des täglichen Lebens zu durchschauen, öffentliche Einrichtungen kennenlernen, sich im Straßenverkehr richtig verhalten
  • Grundlegung eines richtigen Verhältnisses zur Natur
    Grundeinsichten in Naturvorgänge gewinnen, kindliche Neugierde wecken, fördern und erhalten, einüben von Tüchtigkeiten die im alltäglichen Leben wichtig sind
  • Ansätze zu einem kritisch ausgewählten Konsumverhalten
    Umgang mit Geld, Konsumgüter sinnvoll benutzen, in ersten Ansätzen eine kritische Haltung gegenüber der Werbung gewinnen, den Umgang mit Massenmedien üben

11. Mathematische Bildung

Ziele / Leitgedanken

  • Wir nutzen schon im Kiga die vorhandene Neugier der Kinder hinsichtlich des Umgangs mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen.
  • Die Kinder erfahren Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit über mathemat. Inhalte und Gesetzmäßigkeiten.
  • Das Kind lernt den bewussten Umgang mit mathem. Inhalten durch differenzierte Lernangeboten - nicht abstrakt, sondern praktisch und konkret.
  • Gezielte Übungen mit geometrischen Formen und Objekten.
  • Grundsätzlich ist wichtig, dass mathemat. Kompetenzen untrennbar mit sprachl. Kompetenzen verbunden sind.

    Bildungsziele im Einzelnen
  • Förderung des Interesses an mathem. Inhalten durch realen Erfahrungen
  • Beziehungen kenenlernen
    Identifikation, Legation, Seriation, Kombination, Implikation
  • Schätzen und Messen
  • Wiegen
  • Schütten und Gießen
  • Umgang mit Geld
  • Beziehungen zwischen Dingen und Situationen herausfinden

    Pädagogische Umsetzung

    Zu den einzelnen oben genannten Punkten Spiele anbieten wie z. B.
  • Sortierspiele
  • Russische Puppen
  • Montessori-Material
  • Perlen auffädeln in best. Reihenfolgen
  • Domino
  • Muster beim Weben, auf Steckbrettern
  • Lernspiele mit Zuordnungsaufgaben
  • Auszählreime
  • Volumenbehälter anbieten.

12. Naturwissenschaftliche Erziehung

Bei Kindern gibt es eine Leidenschaft, Dinge zu verstehen. Leider geht die bei den meisten Menschen später verloren. Ohne diese Leidenschaft gäbe es weder Mathematiker noch Naturwissenschaftler.
Albert Einstein

Wir versuchen diese Leidenschaft an Phänomenen zu wecken und zu erhalten. Wir verschaffen den Kindern die Möglichkeit mit einfachen Experimenten und detailierten Beobachtungen Phänomene zu vergleichen, zu überprüfen und zu vertiefen. Dabei erwerben die Kinder ein physikalisches, chemisches, und mathematisches Grundverständnis.

Luft ist nicht "Nichts"

Gummibärchen tauchen
Erforderliche Materialien (Geräte und Chemikalien):
1 durchsichtiges Wasserbecken, 1 Becherglas,
1 Teelicht, 2 Gummibärchen, Watte

Durchführung des Experimentes:
Das Wasserbecken wird mit Wasser gefüllt. Das Wachs wird aus dem Teelicht genommen, so dass die Metallschale als Boot genommen werden kann, welches in dem Wasserbecken schwimmt. In die Metallschale legt man wenig Watte hinein und setzt die beiden Gummibärchen darauf. Nun lässt man das Boot auf dem Wasserbecken schwimmen. Mit dem Becherglas kann man nun das schwimmende Boot mit den Passagieren auf den Grund des Beckens tauchen lassen, ohne das die Insassen nass werden. Dazu muss man vorsichtig das Becherglas über das Boot stülpen und es langsam auf den Grund des Beckens drücken.

Luft nimmt Raum ein
Erforderliche Materialien (Geräte und Chemikalien):
1 Wasserbecken aus Glas, 1 Becherglas

Durchführung des Experimentes:
Das Glasbecken wird mit Wasser gefüllt. in dieses Wasser taucht man ein Becherglas, mit der Öffnung nach unten zeigend, verschieden tief ein.

13. Schulvorbereitende Erziehung:

  • Spezifisches Arbeiten mit den "Vorschülern"
    (u. a. "Würzburger Trainingsprogramm" zur Vorbereitung
    auf den Erwerb der Schriftsprache; "Zahlenland";
    Vorschulprogramm nach Montessori)
  • Kurskonzept "Deutsch 320 "
  • Übergangsbegleitung des Kindes zur Grundschule
  • Kooperation Kindergarten und Schule

       
 
     
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      Formen unserer Arbeit

       
 
     

Die Bedeutung des Spiels
Die meiste Zeit, die die Kinder im Kindergarten verbringen, wird dem Spiel gewidmet, d.h. das Spiel ist die dominierende Tätigkeit des Kindes im Kindergarten. Das Spiel ist die Arbeit des Kindes.

Verschiedene Angebote im Kindergarten ermöglichen dem Kind viele Spielerlebnisse durch:

  • das Rollenspiel
  • das Gesellschaftsspiel
  • das Konstruktionsspiel
  • das Spiel im Freien
  • das Bewegungsspiel ( Sport und Tanzspiele )
  • das Spiel im Stuhlkreis ( Sprach- und Sprechspiele, Sing- und Fingerspiele )
  • das Handpuppenspiel
  • Spiel ist die tägliche Auseinandersetzung mit der Umwelt.
    (Alltag, Fernsehen, Kinderliteratur) Es gestaltet seine Umwelt nach; Kenntnisse werden erworben, gefestigt. Das Kind lernt spielend.
  • Spiel ist eine schöpferische Tätigkeit.
    Dadurch wird kreatives Verhalten geübt.
  • Spiel prägt den Charakter des Kindes,
    besonders in sozialer Hinsicht.
  • Spiel ist gekennzeichnet durch Neugierde und Erkundung.
    Das Kind hat Freude am Spielen und ist somit auch aufnahmebereit.
  • Spiel ist Leben.
    Im Spiel kann sich das Kind seine Wünsche erfüllen. (Es ist in seinem Bereich Herr und Meister.)
  • Spiel als „Heilmittel"
    Hemmungen werden gelöst, Furcht und Angst können abgebaut werden. Das Spiel kann seelischen Ausgleich bewirken.
  • Spiel ist Sprache
    Im Spiel können die Kinder au
    f verschiedenste Weise miteinander kommunizieren.
  • Spiel ist ein Erfahrungs- und Vorübungsfeld im Hinblick auf spätere Lern- und Leistungsanforderungen (z.B. Ausdauer)

Nicht genügend „ ausgespielte „ Kinder versagen oft in der Schule; es fehlt ihnen ein wichtiger Baustein im seelischen Gehäuse.

Der Tagesablauf

Da das Spiel die wichtigste Arbeit des Kindes ist, steht im Tagesablauf hierfür viel Zeit zur Verfügung.

Die Kinder entscheiden dabei selbst womit, mit wem und wo sie spielen wollen. (Gruppenraum, Gang, Nebenzimmer, kleiner Garten).

Jede Gruppe erstellt über einen gewissen Zeitraum einen Rahmenplan, nach dem sich die gezielten Angebote richten. z. B. Beschäftigungen in der Kleingruppe, Beschäftigungen mit dem einzelnen Kind, mit der gesamten Gruppe (im Stuhlkreis).

Projekte wie z. B. Waldtag, hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Kochen und Backen usw. finden bei den Kindern großen Anklang. Dadurch können unsere Feste und Feiern von den Kindern mitgestaltet werden.

Auf Spaziergängen werden die Kinder vor allem mit der Natur und dem gesellschaftlichen Leben bekannt gemacht. (Verkehrssicherheit, Besuch beim Bäcker...)

Kleine Tätigkeiten wie das Abspülen, Fegen, Gießen binden die Kinder in alltägliche Arbeiten mit ein. Sie handeln praktisch und haben dabei Spaß.

Genügend Freiraum für Mahlzeiten der Kinder ist während eines Kindergartentages ebenfalls gegeben.

Wie
in den kleinen Keimblättern die große Pflanze verborgen liegt und mit all ihren Knospen, Blüten und Früchten daraus hervorwächst, so ist im Spiel des Kindes sein ganzes Leben enthalten. Und wie die Pflanzen sich nicht zu ihrer eigentlichen Schönheit und Vollkom-menheit entwickeln kann, wenn ihre Keimblätter verkümmern oder verletzt worden sind, so kann das Kind fürs ganze Leben Schaden leiden, wenn sein Spiel unterdrückt oder durch Eitelkeit und Unver-nunft der Erwachsenen in verkehrte Richtung gedrängt wird. Denn beim Spielen werden die im Kinde liegenden schlummernden Fähigkeiten geweckt, und Kräfte werden frei, die es notwendig für sein späteres Leben braucht.“

(Ruth Zechlin
)

       
 
     
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      Elternarbeit

       
 
     

Dieser Teil unserer Arbeit wird immer wichtiger. Familie und Kindergarten stellen zwei unterschiedliche Sozialisationsfelder dar, in denen die Kinder mit verschiedenen Erziehungsstilen, Verhaltenserwartungen, Rollenleitbildern, Werten und Einstellungen konfrontiert werden.
Elternarbeit sollte deshalb zwischen privater und öffentlicher Erziehung vermitteln. Damit der Kindergarten seiner familienergänzenden und -unterstützenden Funktion nachkommen kann, ist es notwendig, die Familie miteinzubeziehen. Besonders bei verhaltensauffälligen Kindern ist eine Abstimmung mit den Eltern über Erziehungsziele und -praktiken hilfreich, um eine Verhaltensveränderung beim Kind zu errreichen.
Bei Bedarf können wir die Eltern auch an Sondereinrichtungen, Beratungsstellen etc. verweisen und ggf. mit diesem Fachpersonal und
den Eltern zusammenarbeiten.

Wir möchten Ansprechpartner sein für alle Eltern mit Ihren Anliegen. Unser Ziel ist es, dass sie sich von uns gehört und ernstgenommen fühlen.

Die Elternarbeit im Kindergarten ist sehr vielfältig:

Tür und Angelgespräche

Beim Bringen oder Abholen des Kindes findet ein „Tür und Angel“ Gespräch statt. Dies dient oft Informationen auszutauschen. Wichtig ist es dabei, den Kindern die nötige Aufmerksamkeit zu schenen und die Bedürfnisse der Eltern wahrzunehmen. Ein sanfter Wechsel zwischen den Bezugspersonen ist wichtig um den Kindern einen guten Übergang zu ermöglichen.
Ausführliche Elterngespräche zwischen Erziehern und Eltern sollte nur zu einem vereinbarten Termin erfolgen. Konfliktgespräche werden ohne die Anwesenheit des Kindes in einer stressfreien und angenehmen Atmosphäre
geführt.

Zu Beginn des Kindergartenalltags kann auf Wunsch der Eltern und Erzieher ein gemeinsamer Besuch, eine Hospitation erfolgen.
Für die Eltern soll ein besseres Verständnis für die Erlebniswelt ihrer Kinder geschaffen werden und für den Erzieher eine Transparenz ihrer Arbeit geschaffen werden. Im Laufe eines Kindergarten-Jahres finden in unserem Haus Veranstaltungen mit und für Eltern, bzw. Familien statt.
Da gibt es sowohl gruppeninterne Aktivitäten als auch Veranstaltungen für den gesamten Kindergarten.
Zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres findet ein Infoabend statt. An diesem Abend stellt die Erzieherin ihr pädag. Konzept mit der Zielsetzung fest. Die Eltern haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, einander kennenzulernen und eigene Ideen und Bedürfnisse einzubringen.
Übers Jahr verteilt finden in der Gruppe des Kindes verschiedene Feiern, Bastelabende, -nachmittage für Eltern und Kind, Grillfest, Wandertag o.ä. statt. Für die Kinder sind diese Termine immer ein gerngesehener Anlass, ihre Eltern bzw Familien in „Ihrem“ KiGa zu begrüßen.

Gruppenübergreifende Veranstaltungen

Die erste gemeinsame Veranstaltung für alle Eltern im Herbst jeden Jahres ist die Elternbeiratswahl. Mit dem gewählten Elternbeirat und dem KiGa-Team werden die weiteren gruppenübergreifenden Veran-staltungen abgesprochen.
Um ein lebendiges Programm anbieten zu können, variieren diese Feste und Feiern in jedem KiGa-Jahr.

Beispiele unserer Aktivitäten können sein:

  • Tag der Offenen Tür
  • Herbstfest, Sommerfest
  • Fahrradbörse
  • Mitwirkung beim Stadtteilfest
  • Adventsbasar usw.

Eingeladen dazu sind immer die ganze Familie und die Sendener Bevölkerung.
Die Durchführung solcher Feste bedarf „vieler Hände“ und deshalb sind wir dankbar für die Mithilfe der Eltern.

Weitere Formen der Elternarbeit sind:

  • Infowand im Eingangsbereich
  • An der Eltern für Eltern-Wand können wiederum eigene Beiträge
  • und Interessen bekanntgegeben werden
  • An den Gruppentüren finden Sie Wissenswertes und Neue
           
     
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      Was uns sonst noch wichtig ist            
     

Um alle pädagogischen Möglichkeiten in der Erziehung von Kindern auszuschöpfen, ist die Kooperation mit den Eltern unerläßlich.

Damit unsere Erziehungsziele wirksam werden, erwarten wir von den Eltern eine ergänzende Unterstützung:

  • Aufnahmebedingung im städt. Kindergarten ist das Einverständnis der Eltern mit der aktuellen gültigen Konzeption
  • Die Eltern sind damit einverstanden, dass Foto, Bild und Tonaufnahmen innerhalb der Einrichtung verwendet werden können.
  • Die Kinder sollen rechtzeitig in den Kindergarten gebracht werden, damit sie ihre Chanden auf Integration in der Gruppe verbessern und wir unsere organisatorischen Abläufe in der Gruppe besser strukturieren können.
  • Die Eltern sollten ihre Kinder angepaßt (spielgerecht, witterungsgerecht...) kleiden, damit sie sich ohne Einschränkungen den unterschiedlichen Aktivitäten anschließen können.
  • Die Eltern sollten auf gesundes und abwechslungsreiches Vesper achten und somit das positive Eßverhalten und die gesundheitliche Entwicklung unterstützen.
  • Die Eltern sind verpflichtet, nach überstandener und ansteckender Krankheit ein ärztliches Attest vorzulegen; auch beim erstmaligen Auftreten von Läusen
  • Ein ärztliches Attest ist auch vorzulegen bei:
  • Ansteckender Borkenflechte
  • Enteritis
  • Hirnhautentzündung
  • Keuchhusten
  • Krätze
  • Masern
  • Meningkokken
  • Mumps
  • Bakterielle Ruhr
  • Scharlach oder eitrige Streptokokken-Angina
  • Virushepatitis A oder E
  • Windpocken
  • Infektiöse Gastroenteritis
  • Kopflausbefall
  • Flöhe
    (lt. Empfehlung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst)
           
     
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      Kopfläuse - was tun?

       
 
     

Sehr geehrte Eltern,

Kopfläuse sind flügellose Insekten. Sie sind in Europa seit jeher heimisch. Ein bis drei Prozent der Kinder in den Industrieländern haben einmal im Jahr Kopfläuse. Sie leben auf dem behaarten Kopf von Menschen und ernähren sich von Blut, das sie - nach einem Stich - aus der Kopfhaut saugen. Lausweibchen legen täglich mehrere Eier. Diese befinden sich in durchsichtigen Hüllen, die am Haaransatz festkleben und Nissen genannt werden. Aus den Eiern schlüpfen binnen 7 Tagen Larven. Danach werden die Nissen heller und besser sichtbar. Mit dem Wachstum des Haars entfernen sie sich ca. 1 cm pro Monat von der Kopfhaut und können noch Monate nach erfolgreicher Behandlung am Haar kleben. Nissen, die weiter als 1 cm von der Kopfhaut entfernt sind, sind immer leer. Die Larven können in den ersten 10 Tagen den Kopf ihres Wirts noch nicht verlassen und entwickeln sich in diesem Zeitraum zu geschlechtsreifen Läusen.

Jeder Mensch kann Kopfläuse bekommen. Sie werden in der Regel bei direktem Kontakt von Kopf zu Kopf übertragen; der indirekte Weg über gemeinsam benutzte Kämme, Bürsten und Textilien ist eher die Ausnahme, denn Kopfläuse sind alle 2 - 3 Stunden auf eine Blutmahlzeit angewiesen, sonst trocknen sie aus und sterben spätestens nach 55 Stunden. Kopfläuse können weder springen noch fliegen. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Filzläusen, die am Körper leben, und den Kleiderläusen, spielt mangelnde Hygiene beim „Erwerb“ von Kopfläusen keine Rolle. Durch Kopfläuse werden in Europa keine Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien übertragen. Allerdings verursachen Kopfläuse lästigen Juckreiz und - infolge des Kratzens - entzündete Wunden auf der Kopfhaut.

Wir bitten Sie, die Haare Ihres Kindes gründlich auf das Vorhandensein von Kopfläusen zu untersuchen. Am besten scheiteln Sie das Haar mit einem feinen Kamm und suchen unter guter Beleuchtung streifenweise die Kopfhaut und den Kammmit einer Lupe ab. Besonders gründlich sollten Sie die Stellen an der Schläfe, um die Ohren und im Nacken nachsehen.

Untersuchen mit Kamm und Lupe

Kopflaus

Nissen

Läuse sind meist grau und werden 3 mm groß. Sie sind ziemlich flink. Deshalb findet man eher einmal Nissen. Sie zeigen an, dass auf diesem Kopf Läuse waren oder noch sind. Nur wenn diese Nissen weniger als 1 cm von der Kopfhaut entfernt sind, können sie noch lebende Läuselarven enthalten. Beweisend für einen Kopflausbefall ist das Auffinden lebender Läuse.

Wenn Sie lebende Läuse oder Nissen in weniger als 1 cm Abstand vom Kopf finden, sollten Sie unverzüglich eine Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel gegen Kopfläuse, zum Beispiel mit InfectopediculÒ, GoldgeistÒ forte, oder JacutinÒ N-Spray, durchführen. Die zuverlässige Wirkung dieser gut verträglichen Mittel wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt.

Homöopathische Mittel, Shampoos, Öle, Teere, Heißlufthauben, Saunabesuche und „Hausmittel“ sind unzuverlässig. Kopflausbefall bei schwangeren oder stillenden Frauen, Säuglingen und Kleinkindern sollte durch Auskämmen des mit 3%-iger Essiglösung angefeuchteten Haars (1 x täglich mindestens eine Woche lang) mittels eines Nissenkamms, z.B. NiskaÒ, erfolgen. Bei Kopfhautentzündung sollte. ein Arzt zu Rate gezogen werden. Ansonsten spricht nichts gegen eine Behandlung in alleiniger elterlicher Regie. Entscheidend ist, dass die Gebrauchsanweisung des Läusemittels genau befolgt wird. Eine sichere Methode zur Entfernung der Nissen, nach erfolgter medizinischer Kopfwäsche, besteht aus mehrmaligem Ausspülen mit verdünntem Essigwasser (ein Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser). Dies erleichtert das gründliche Auskämmen mit einem Nissenkamm, das an mehreren Tagen in Folge durchgeführt werden sollte.

Die genannten Arzneimittel sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie können sich die Mittel auch vom Arzt verordnen lassen; in diesem Fall trägt die Krankenkasse die Kosten. Zu Rezepten für Kinder im Alter unter 12 Jahren ist keine Zuzahlung erforderlich. Bitte bestehen Sie auf einem der oben genannten Arzneimittel.

Bei korrekter Behandlung mit den zugelassenen Arzneimitteln ist eine Weiterverbreitung des Kopflausbefalls in den ersten 10 Tagen nach richtiger Behandlung nicht zu befürchten. Es ist aber wichtig in den folgenden 8 – 10 Tagen die Haare täglich gründlich auszukämmen um den Behandlungserfolg sorgfältig  überprüfen zu können und nachgeschlüpfte Larven zu entfernen.
Allerdings können Läuseeier auch mal eine korrekte Behandlung mit Läusemitteln überleben. Deshalb ist eine zweite Behandlung nach 8 - 10 Tagen nötig, um die Läuseplage sicher loszuwerden. Dadurch werden alle Larven getilgt, bevor sie mobil und geschlechtsreif geworden sind.
Kinder können den Kindergarten, die Schule oder sonstige Gemeinschaftseinrichtungen direkt nach der 1. Behandlung ohne ärztliches Attest wieder besuchen. Bei wiederholtem Kopflausbefall binnen 4 Wochen muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden

Bei Kopflausbefall sind Sie zur unverzüglichen Mitteilung an den Kindergarten, die Schule oder sonstige Gemeinschaftseinrichtung verpflichtet. Hieraus erwachsen Ihnen keine Nachteile, im Gegenteil: aufgrund Ihrer Information werden Maßnahmen ergriffen, um den Kopflausbefall in der Gruppe oder Klasse Ihres Kindes zu tilgen und die Kinder vor einem erneuten Befall zu schützen.

Bei Kopflausbefall empfehlen wir, alle Familienmitglieder zu untersuchen und Freundinnen und Freunden Bescheid zu geben. Bestand enger „Haar- zu- Haar“ Kontakt zum betroffenen Kind, so ist eine medizinische Kopfwäsche zu erwägen, auch wenn keine Kopfläuse gesehen wurden.

Zusätzlich ist eine Reinigung der Kämme, Haar- und Kleiderbürsten, Fußböden und Polstermöbel erforderlich. Weiterhin empfehlen wir, Handtücher, Leib- und Bettwäsche, Kleidung und Plüschtiere bei 60° zu waschen und im Wäschetrockner trocknen oder chemisch reinigen zu lassen. Auch Überwärmen (+45°C über 60 Minuten) oder Unterkühlen (-15°C über 1 Tag) oder Abschließen über 2 Wochen in einem Plastiksack vernichtet Kopfläuse.

Mittel, mit denen man dem Kopflausbefall vorbeugen kann, gibt es nicht, auch wenn dies gerne behauptet wird. Häufiges Untersuchen, z.B. 2 x in der Woche, ist sinnvoll zur Früherkennung.

Landratsamt Neu-Ulm, Öffentlicher Gesundheitsdienst,
Tel.: 0731/7040 -734 / - 722 / - 712

       
 
     
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      Unsere Gruppen und das Personal

       
 
     
Gruppe 1: „Schildkrötengruppe“
· Henriette Werner (Erzieherin)
· Diana Berg (Kinderpflegerin)
· Daniela Maier (Kinderpflegerin)

Gruppe 2: „Eichhörnchengruppe“
· Christina Baumgartner (Erzieherin)
·
Andrea Ullrich (Kinderpflegerin)

Gruppe 3: „Kängurugruppe“
· Uli Grau-Wölpert (Erzieherin)
· Maria Gingele (Kinderpflegerin)

Gruppe 4: „Bibergruppe“
· Karin Richter (Erzieherin und Leiterin unserer Einrichtung)
· Kerstin Hardegger (Kinderpflegerin)

Gruppe 5: „Bärengruppe“
· Christine Schmidt (Erzieherin)
· Sandra Balci (Kinderpflegerin)

  Bärengruppe, Eichhörnchengruppe

Bibergruppe,
Schildgröten- und Kängurugruppe
   
 
     
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      Kindergartengebühren ab dem 01.09.2010
(
Stand Mai 2010 )

       
 
     
     
Buchungszeiten
in Stunden
Kosten in € 1. Kind  
4 - 5 66,00 € + 3,00 € Spielgeld  
5 - 6 69,00 € + 3,00 € Spielgeld  
6 - 7 72,00 € + 3,00 € Spielgeld  
       
 
     
Besuchen zwei Kinder aus einer Familie eine Kindertageseinrichtung, wird für das 2. Kind 75% der Benutzungs-gebühr der jeweiligen Buchungszeit erhoben. Für das 3. Kind wird der Beitrag um 50% reduziert.
           
                   
      Öffnungszeiten und Ferienregelung            
     
  • Ganztagesgruppe:
    7.00 Uhr – 16.30 Uhr
    Mittagessen ist hier obligatorisch

  • Verlängerte Vormittagsgruppe:
    von 7.00 Uhr bis
    14.00 Uhr
    von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr
  • Bringzeit:
    von 7.00 Uhr bis 8.30 Uhr
    von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr
  • Abholzeit:
    von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr
    von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr
    Ganztagesgruppe:

    von
    15.30 Uhr bis 16.30 Uhr
    und nach Absprache
       
 
      Ferienregelung:

       
 
     
Faschingsdienstag: 16.02.2010
Pfingsten: 25.05.2010 - 28.05.2010
Sommer: 02.08.2010 - 27.08.2010
Die Notgruppe ist geöffnet vom: 02.08.2010 - 06.08.2010
Projekttag: 14.05.2010
Weihnachten: 27.12.2010 - 30.12.2010
       
 
     
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      Elternbeirat

       
 
     

Vorsitzender:   Martin Eisenmann
Stellvertreterin: Monika Müller, Antje Koch-Ilg
Kassenführerin:Birgit Groß
Schriftführer:   Gabriele Eberle
                     Vincenzo Barbato
                     Serkan Karaali
                     

       
 
     
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