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Termine
24.11.2017 bis 05.01.2018

Modellbahnfreunde Senden e.V., 19. Modelleisenbahnausstellung Öffnungszeiten: werktags 9.30-19.30 Uhr
Samstag, 25.11.2017

Musikverein "Dorfmusikanten" Aufheim, Jahreskonzert "Hörbücher"
Samstag, 25.11.2017

Donau-Iller Werkstätten Senden, Weihnachtsmarkt
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Formen unserer Arbeit

 

Die Bedeutung des Spiels
Verschiedene Angebote im Kindergarten ermöglichen dem Kind viele Spielerlebnisse durch:

  • das Rollenspiel
  • das Gesellschaftsspiel
  • das Konstruktionsspiel
  • das Spiel im Freien
  • das Bewegungsspiel (Sport und Tanzspiele)
  • das Spiel im Stuhlkreis (Sprach- und Sprechspiele, Sing- und Fingerspiele)
  • das Handpuppenspiel
     
  • Spiel ist die tägliche Auseinandersetzung mit der Umwelt.
    (Alltag, Fernsehen, Kinderliteratur) Es gestaltet seine Umwelt nach; Kenntnisse werden erworben, gefestigt. Das Kind lernt spielend.
  • Spiel ist eine schöpferische Tätigkeit.
    Dadurch wird kreatives Verhalten geübt.
  • Spiel prägt den Charakter des Kindes,
    besonders in sozialer Hinsicht.
  • Spiel ist gekennzeichnet durch Neugierde und Erkundung.
    Das Kind hat Freude am Spielen und ist somit auch aufnahmebereit.
  • Spiel ist Leben.
    Im Spiel kann sich das Kind seine Wünsche erfüllen. (Es ist in seinem Bereich Herr und Meister.)
  • Spiel als "Heilmittel"
    Hemmungen werden gelöst, Furcht und Angst können abgebaut werden. Das Spiel kann seelischen Ausgleich bewirken.
  • Spiel ist Sprache
    Im Spiel können die Kinder auf verschiedenste Weise miteinander kommunizieren.
  • Spiel ist ein Erfahrungs- und Vorübungsfeld
    im Hinblick auf spätere Lern- und Leistungsanforderungen (z.B. Ausdauer) Nicht genügend „ausgespielte" Kinder versagen oft in der Schule; es fehlt ihnen ein wichtiger Baustein im seelischen Gehäuse.

Der Tagesablauf
Da das Spiel die wichtigste Arbeit des Kindes ist, steht im Tagesablauf hierfür viel Zeit zur Verfügung. Die Kinder entscheiden dabei selbst womit, mit wem und wo sie spielen wollen (Gruppenraum, Gang, Nebenzimmer, kleiner Garten). Jede Gruppe erstellt über einen gewissen Zeitraum einen Rahmenplan, nach dem sich die gezielten Angebote richten, z. B. Beschäftigungen in der Kleingruppe, Beschäftigungen mit dem einzelnen Kind, mit der gesamten Gruppe (im Stuhlkreis).
Projekte wie z. B. Waldtag, hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Kochen und Backen usw. finden bei den Kindern großen Anklang. Dadurch können unsere Feste und Feiern von den Kindern mitgestaltet werden. Auf Spaziergängen werden die Kinder vor allem mit der Natur und dem gesellschaftlichen Leben bekannt gemacht (Verkehrssicherheit, Besuch beim Bäcker...).
Kleine Tätigkeiten wie Abspülen, Fegen, Gießen binden die Kinder in alltägliche Arbeiten mit ein. Sie handeln praktisch und haben dabei Spaß. Genügend Freiraum für Mahlzeiten der Kinder ist während eines Kindergartentages ebenfalls gegeben.

Wie in den kleinen Keimblättern die große Pflanze verborgen liegt und mit all ihren Knospen, Blüten und Früchten daraus hervorwächst, so ist im Spiel des Kindes sein ganzes Leben enthalten. Und wie die Pflanzen sich nicht zu ihrer eigentlichen Schönheit und Vollkommenheit entwickeln kann, wenn ihre Keimblätter verkümmern oder verletzt worden sind, so kann das Kind fürs ganze Leben Schaden leiden, wenn sein Spiel unterdrückt oder durch Eitelkeit und Unvernunft der Erwachsenen in die verkehrte Richtung gedrängt wird. Denn beim Spielen werden die im Kinde liegenden schlummernden Fähigkeiten geweckt und Kräfte werden frei, die es notwendig für sein späteres Leben braucht.
(Ruth Zechlin)


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