Städtischer Kindergarten Witzighausen    
             
   
1. Gründe für die Erstellung einer Konzeption


2. Ziele unserer pädagogischen Arbeit


3. Unser Träger


4. Unsere Einrichtung stellt sich vor
5. Umsetzung unserer pädagogi-schen Arbeit


6. Unverzichtbare Zusammenarbeit


7. Fortschreibung der Konzeption



Anhang
= unser KIGA - ABC
(kann auf Wunsch beim Kinder-garten angefordert werden)

 

 

                   
 
               
 
 
     
Da für uns jedes Kind etwas Besonderes ist und sich die Kinder so besser mit den verschiedenen Altersstufen identifizieren können, haben wir in unserer Einrichtung jeder Stufe einen Namen gegeben.
  • Unsere „Kleinen“ sind die leuchtend, funkelnden Sternenkinder
  • Unsere „Mittleren“ sind die silbern, schimmernden Mondkinder
  • Unsere „Großen“ sind die hell, strahlenden Sonnenkinder
     
 
        
      1. Gründe für die Erstellung einer Konzeption

       
 
     
Die Konzeption soll der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung unserer Einrichtung dienen. Wir wollen Profil zeigen und von unserer Arbeit berichten, um sie nach außen transparent zu machen.

Der Träger – die Stadt Senden mit ihrem Bürgermeister und den Stadträten – soll wissen, welche Einrichtung er trägt. Eine Konzeption dient der Verständigung mit den Erzieherinnen und Eltern und hilft bei der Suche neuer MitarbeiterInnen.

Die Eltern sollen über die pädagogische Arbeit in „ihrem“ Kindergarten informiert werden. Wir wollen Transparenz und Offenheit den Eltern gegenüber zeigen, damit die Eltern „hinter unserer Arbeit stehen“ und uns in angemessener Weise unterstützen können. Wir wollen die Erziehung der Eltern ergänzen, unterstützen und auf die veränderten Lebenssituationen der Familien reagieren.


Wir Erzieherinnen wollen eine gemeinsame Basis für unsere Arbeit schaffen, auf der wir uns verständigen können. Die Konzeption bildet den gemeinsamen Rahmen unserer Einrichtung. Sie ermöglicht es uns, unsere Arbeit zu reflektieren, uns darzustellen und unserer Möglichkeiten und Grenzen zu vergewissern. Die Konzeption soll der Leitfaden unserer Arbeit sein. Ebenso dient die Konzeption als Einarbeitungs- und Orientierungshilfe für neue MitarbeiterInnen sowie als Medium zur Darstellung nach außen.


Die Kinder gewinnen aus der Konzeption und ihrer Umsetzung im Alltag Sicherheit und Orientierungsmöglichkeit. Sie erleben Verlässlichkeit und Beständigkeit und profitieren von der Verständigung unter den Erwachsenen und der Qualität der pädagogischen Arbeit.
     
 
     
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      2. Pädagogische Schwerpunkte – Leitgedanken unserer Arbeit

       
 
     
Wir verstehen uns als Partner und Begleiter in der Förderung der ganzheitlichen und individuellen Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Deshalb arbeiten wir mit einem pädagogischen Verständnis, dass sich an den Bedürfnissen und unterschiedlichen Lebenssituationen aller Kinder orientiert („Wenn du mich brauchst, bin ich da“). Wir möchten den Eltern familienergänzend und unterstützend zur Seite stehen.

In erster Linie kommt es uns darauf an, eine Atmosphäre des Wohlfühlens und Geborgenseins zu schaffen, in der sich ein Kind möglichst individuell entwickeln und entfalten kann. Dabei achten wir auf eine „kompensatorische“ d.h. ausgleichende Erziehung: wir wollen schwach entwickelte Fähigkeiten des Kindes fördern und Anzeichen von negativen Entwicklungen gezielt entgegenwirken.

Uns ist es wichtig in unserer Rolle Vorbild zu sein, jedoch dabei die Echtheit und Ehrlichkeit nicht zu verlieren und auch die Individualität jeder Erzieherin zu respektieren. Jeder ist anders und wird bei uns so angenommen wie er ist – Kinder, Eltern und Erzieher. So ist es den Kindern möglich Beziehungen aufzubauen. Weil uns die Meinung der Kinder wichtig ist, lernen sie, sich mit Neuem auseinander zu setzen, Konflikte zu lösen und erlangen dabei Selbständigkeit.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, die Phantasie und Kreativität beim Kind zu fördern, ihre Neugierde zu wecken, damit sie lernen eigenständig zu handeln. Dabei entstehen wichtige soziale Lernprozesse, in denen das Kind je nach Entwicklung und Bereitschaft eigene Erfahrungen sammelt.

Um jedoch keine „ICH-menschen“ zu erziehen, versuchen wir der Gruppe Teamgeist zu vermitteln, indem wir gemeinsame, gruppenübergreifende Aktionen anbieten, bei denen bewusst vor allem Rücksichtnahme und Zusammenarbeit gefördert wird.
Denn Entfaltung hört dort auf, wo die Einschränkung eines anderen beginnt.

Das gemeinsame Aufwachsen aller Kinder (egal welcher Nation), das Erfahren von unterschiedlichen Fähigkeiten, Lebensumständen und Kulturen ermöglicht neue Perspektiven, Eindrücke und Erfahrungen, sodass letztendlich alle Kinder voneinander und miteinander lernen können.

Diese ganzheitliche Förderung (geistige, soziale, motorische und menschliche Fähigkeiten) setzen wir besonders durch BEWEGUNG, MUSIK und SPRACHE vielfältig um.

Die 3 Schwerpunkt - Säulen unserer Arbeit sind:

  • Täglich vielfältige Bewegungsangebote (Turnstunden, Tanzspiele, Gartennutzung während des ganzen Tages, Bewegungsbaustellen u.ä.)
  • Tägliche Sprachangebote (Fingerspiele, Bilderbücher, Tischgespräche, wöchentliche „Englischstunden“ durch eine englischsprechende Mutter, Buchstabenpurzler-Sprachprogramm)
  • Tägliche Musikalische Früherziehung ( Singspiele, Rhythmik, erste Erfahrungen im Umgang mit Instrumenten, Musikschule, u.ä.)
       
 
               
 
      2.1 Ziele unserer Arbeit

       
 
     
Aus diesen Leitgedanken ergeben sich die Ziele unserer pädagogi-schen Arbeit.

Welche Fähigkeiten braucht ein Kind, um sein gegenwärtiges und zukünftiges Leben bewältigen zu können?

  • Selbständigkeit

Wir wollen die Kinder befähigen, ihren Alltag zu bewältigen.
(Hilf mir es selbst zu tun. – Maria Montessori)

Deshalb ist es unser Ziel, den Kindern
- Rückzugsmöglichkeiten zu bieten
- Orientierung im Tagesablauf zu ermöglichen
- Freiräume zu schaffen

Die Kinder sollen außerdem
- lernen sich durch Worte und Gesten auszudrücken
- Gefahren einschätzen lernen für sich und im Zusammenspiel mit
anderen
- Kleinere Aufgaben im Alltag übernehmen

  • Selbstbewusstsein

Die Kinder sollen lernen,
- ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern
- sich selbst zu behaupten

  • Kreative / musische Fähigkeiten

Unter Beteiligung aller Sinne sollen die Kinder
- verweilen können
- Eindrücke ausdrücken lernen
- Raum haben für ihre Phantasie und Träume
- Spaß am singen und musizieren haben
- Vielseitige Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien sammeln

  • Soziale Fähigkeiten

Die Kinder sollen lernen:
- Umsicht im Umgang mit sich, ihren Mitmenschen und den Dingen um sie herum
- Rücksicht und Hilfsbereitschaft
- Einüben und Einhalten von Regeln
- Aushalten und sozial angemessenes Lösen von Konflikten

Wir wollen den Kindern
- Gemeinschaftserlebnisse ermöglichen
- Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Menschen ermöglichen

  • Kognitive Fähigkeiten

Wir wollen die Kinder befähigen
- sich auf eine Sache konzentrieren zu können
- zuhören zu können
- durch Geschichten und Lieder die Sprache zu verbessern und zu vertiefen
- Kreative und komplexe Denkweisen zu entwickeln
- Geistig sinnvolle Planungen und Lösungen zu entwerfen
- Möglichkeiten zu nutzen, um eigene Ideen umzusetzen

  • Emotionale Sicherheit

Die Kinder sollen bei uns
- einen Platz zum Wohlfühlen erleben
- feste Bezugspersonen haben
- Beziehungen aufbauen lernen
- Spüren können, dass wir sie so akzeptieren, wie sie sind
- Zeit zum Kindsein haben
- Freunde finden

  • Körperliche Gesundheit

Dafür brauchen die Kinder in unserer Einrichtung
- Informationen und Erfahrungen über ausgewogene Ernährung
- Platz und Zeit zum Toben
- Material zum Bauen und Gestalten
- Vielfältige Möglichkeiten zur körperlichen Bewegung (bei jedem Wetter)

       
 
     
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      2.1.1 Ziele der einzelnen Bildungsbereiche

       
 
     

Sprachliche Bildung im Kindergarten Witzighausen (Freiberger Sprachspiele)

  1. Lauschspiele
  2. Was kann ich mit meiner Stimme alles machen
  3. Rätsel, Reime und Gedichte
  4. Zeichnen, Buchstaben, Silben, Wörter und Satzbildung
  5. Fingerspiele und Lieder
  6. Malgeschichten
  7. Mundmotorik und Atemübungen
  8. Bewegungsspiele und Tänze
  9. Kennen lernen des Buchstabenzoos aus der Grundschule
  10. Spiele, Gestalten und Experimente mit den Buchstaben
  11. Wortschatzerweiterungen
  12. Gespräche füühren, nacherzählen, zuhören

Mathematische Billdung im Kindergarten Witzighausen

  1. Formen und Geometrie
  2. Zahlen und Zeichen
  3. Mengen (Würfel, Morgenkreis)
  4. Größen und Gewichtsverhältnisse
  5. Geld
  6. Zeit

Kreativitätserziehung im Kindergarten Witzighausen

  1. Kennen lernen verschiedener Materialien
  2. Sorgfaltiger Umgang mit dem Material
  3. Korrekte Stift- und Scherenhaltung
  4. Kennen lernen verschiedener Techniken
  5. Begleiteter Umgang mit dem Werkstoff Holz
  6. Ideen entwickeln und umsetzen

Sozialerziehung im Kindergarten Witzighausen

  1. Festigen der Umgangsformen
  2. Erleben des ich-du-wir Gefühls
  3. Helfen und teilen
  4. Akzeptieren und einhalten von Regeln
  5. Ertragen von kleinen Misserfolgen und Kritik
  6. Konfliktverhalten erlernen
  7. Akzeptieren von Konsequenzen
    Eingliedern in die Gemeinschaft
  8. Eine gewisse Selbständigkeit
  9. In verschiedene Rollen schlüpfen
  10. Miteinander umgehen lernen

Kognitive (geistige) Förderung im Kindergarten Witzighausen

  1. Sich ausdrücken lernen
  2. Wünsche und Bedürfnisse äußern können
  3. Sich behaupten lernen
  4. Aus Fehlern lernen
  5. Sich auf eine Sache konzentrieren können
  6. zuhören lernen
  7. Kreative und komplexe Denkweisen entwickeln
  8. Geistig sinnvolle Planungen und Lösungen entwerfen
  9. Möglichkeiten nutzen um eigene Ideen umzusetzen
  10. Kleine Aufträge merken und umsetzen können
  11. Logisches Denken entwickeln
  12. Nutzen aller Sinne

Emotionale Förderung im Kindergarten Witzighausen

  1. Wohlfühlort erleben
  2. Feste Bezugspersonen haben
  3. Beziehungen aufbauen lernen
  4. Akzeptanz des eigenen ich's spüren
  5. Zeit zum Kindsein haben
  6. Freunde finden
  7. Eigene Werte finden und gesellschaftliche Werte erfahren
  8. Gefühle anderer respektieren, trösten, zuhören
  9. Auch mal für Schwächere einsetzen

Motorische Förderung im Kindergarten Witzighausen

  1. Feinmotorik (Stiftehaltung, Perlen auffädeln, kneten, basteln, Besteck richtig halten)
  2. Grobmotorik (verschiedene Bewegungsarten, einzelne Körperteile bewusst erleben)
  3. Umgang mit verschiedensten Materialien erleben
  4. Körpereigene Grenzen austesten
  5. Toben können und dürfen
  6. Vielfältige Möglichkeiten zur körperlichen Bewegung kennen lernen

Ethnische und religiöse Bildung und interkulturelle Erziehung

  1. Kennen lernen und unterscheiden von verschiedenen Sprachen
  2. Glauben erfahren
  3. Andere glauben anders
  4. Andere Länder andere Sitten und Gebäuche

Naturwissenschaftliche und technische Bildung

  1. Esperimentieren
  2. Kleine Physikalische Abläufe kennen lernen
  3. Biologische Vorgänge erfahren ('Wetter)
  4. angeleiteter Umgang mit Werkzeugen aller Art

Umweltbildung und Erziehung

  1. Kennen lernen der Umgebung in der wir leben
  2. Natur erleben und schützen lernen
  3. Naturbegehung, Spurensuche
  4. Recycling, Mülltrennung

Medienbildung und Erziehung

  1. Umgang und das Kennen lernen verschiedener Medien (Bilderbuch, Fotos, Dias, Film, Radio, PC, Zeitung)

Bewegungserziehung und Förderung

  1. Kennen lernen des eigenen Körpers
  2. Unterschiedliche Bewegungsformen ausprobieren
  3. Kreis und Tobspiele
  4. Stilleübrungen und Meditationen
  5. Rhytmikerfahrungen machen
  6. Bewegung kann drinnen und draußen stattfinden
  7. Umgang mit verschiedenen Groß- und Kleingeräten

Gesundheitliche Bildung und Förderung

  1. Kennen lernen der einzelnen Körperteile
  2. Kennen lernen der einzelnen Vörgänge in meinem Körper
  3. Informationen und Erfahrungen über ausgewogene Ernährung
  4. Kochen und Backen dürfen
  5. Besuche bei Ärzten (Zahnarzt, Klinik, ...)
  6. Körperhygiene

Lernen wie man lernt

  1. Erfahren, wo ich Informationen herbekomme
  2. ERleben, dass man manches aber nicht alles selber ausprobieren muss
  3. Fremdes wissen annehmen können
  4. neugierig bleiben, ausprobieren dürfen
  5. scih bewusst machen, warum und woher man manche Dinge schon weiß
  6. Medien benutzen lernen (Lexika, Bücher, Internet, Erwachsene, Filme)
  7. Die eigenen Sinne erleben, nutzen und verbinden lernen
  8. Fragen können und dürfen
  9. Antworten bekommen
  10. Erfolg - Misserfolg verkraften
  11. Eigene Motivationskanäle finden

Förderung von Kindern mit Hochbegabung

  1. Kontaktaufnahme zu Fachleuten schon beim Verdacht von Hochbegabung
  2. Förderung der Defizite
  3. Anerkennen und nutzen der Begabungen
  4. Genaue und differenzeirte Beobachtungen dokumentieren

Förderung von Kindern mit Entwicklungsrisiken (drohender Behinderung)

  1. Kontaktaufnehme zu Fachdiensten
  2. Gegebenenfalls Wechsel in eine Fördereinrichtung
  3. Genaue und differenzierte Beobachtungen dokumentieren

Musikalische Bildung und Förderung im Kindergarten Witzighausen

  1. Lieder singen
  2. Körperinstrumente einsetzen
  3. Musikinstrumente auspobieren dürfen und selber herstellen
  4. Zusammenarbeit mit der städitschen Musikschule
  5. Tägliche Sind- und Kreisspiele erleben
  6. Tanzen und rhythmische Bewegungsspiele

Partizipation

  1. Zuhören lernen und gehört werden
  2. Kinderkonferenzen
  3. Kompromisse schließen lernen
  4. Argumente für und wider suchen lernen
  5. Ideen aussprefchen und anerkennen lernen
  6. gelbte Demokratie erleben
       
 
     
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      3. Unser Träger

       
 
      Unser rechtlicher Träger ist die Stadt Senden.  

Für die Kindergartenplanung und die Regelung aller Angelegenheiten ist der Sachbearbeiter der Stadtverwaltung Senden Abteilung Wifö/ Kultur/Bürgerdienste zuständig. Die inhaltliche und organisatorische Arbeit erstellt dieser in Zusammenarbeit mit der Leiterin des Kinder-gartens.
Das Personalamt der Stadtverwaltung ist verantwortlich für die An-stellung des Fachpersonals.

Gebäude und Grundstück unserer Einrichtung gehören der Stadt Senden. Alle Angelegenheiten, die das Gebäude und das Außenge-lände betreffen, müssen wir mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Stadtverwaltung Senden absprechen.

       
 
     
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      4. Unsere Einrichtung stellt sich vor

       
 
      4.1. Unsere Gruppen, Personal, Betreuungszeit und Elternbeiträge

       
 
     

Unsere Einrichtung ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 07.00 – 13.30 Uhr geöffnet.
Wir betreuen in der Regel 50 Kindergartenkinder im Alter von 3 - 6 Jahren.

Unsere Gruppen:

  • Mäusegruppe
  • Bärengruppe

Personelle pädagogische Stammbesetzung:

  • 2 Erzieherinnen zu 100% (davon eine Leiterin mit Zusatzausbildung zur Kindergartenfachwirtin)
  • eine Kinderpflegerin zu 100%
  • 2 Kinderpflegerinnen zu 50%
  • eine Vorpraktikantin zu 100% (1. Ausbildungsjahr zur Erzieherin)
  • eine Kinderpflegeschülerin (dieser Ausbildungsplatz ist nicht immer besetzt)
  • Schulpraktikanten aus der KFS + Schnupperschüler

Zusätzlich gehören eine Reinigungskraft und ein Hausmeister zum ständigen Personal

Betreuungszeiten:

  • Mäusegruppe (Verlängerte Vormittagsgruppe)
    Montag bis Freitag von 07.00 bis 13.30 Uhr
  • Bärengruppe ( Verlängerte Vormittagsgruppe)
    Montag bis Freitag von 07.00 bis 13.30 Uhr

Elternbeiträge:

Der Elternbeitrag wird für 12 Monate im Jahr erhoben und ist gestaffelt nach Buchungszeiten:

Buchungszeiten
in Stunden
Kosten in € 1. Kind Kosten in € 2. Kind
4 - 5 63,00 € + 3,00 €
Spielgeld
18,00 € + 3,00 €
Spielgeld
5 - 6 66,00 € + 3,00 €
Spielgeld
21,00 € + 3,00 €
Spielgeld
6 - 7 69,00 € + 3,00 €
Spielgeld
24,00 € + 3,00 €
Spielgeld
 
Gruppe Maus

Gruppe Bär
   
 
               
 
      4.2. Infrastrukturelle Gegebenheiten

       
 
     
Unser Kindergarten liegt am Rand des Stadtteils Witzighausen. Vom Ortskern Senden ca. 6 km entfernt und in 8 – 10 min mit dem Auto erreichbar. Es besteht auch eine Busverbindung von Senden nach Witzighausen. Die Bushaltestelle liegt direkt vor dem Kindergartengelände. In unserer Ortschaft gibt es einen großen Betrieb aus der Möbelindustrie, eine Dentalfabrik, eine Ziegelei, verschiedene Bauernhöfe und Handwerksbetriebe sowie einem Gastronomiebetrieb. Im Ortskern steht eine Wallfahrtskirche.
     
 
               
 
      4.3. Lebenssituation der Kinder

       
 
     
Wir sind ein Dorfkindergarten mit Kindern aus allen sozialen Schichten. Es gibt in unserer Einrichtung Kinder alleinerziehender Elternteile, berufstätiger Eltern, Kinder aus gut situierten Familien, Einzelkinder, kinderreiche Familien, ortsfremde Kinder, Kinder aus anderen Kulturen, .... Die Schule, die unsere Kinder später besuchen, liegt im Nachbarort, den sie mit einem Schulbus erreichen.
       
 
               
 
      4.4 Bauliche Gegebenheiten

       
 
     

Unser Haus

beinhaltet zwei Gruppenräume, eine Kindertoilette, eine bespielbare Küche , einen separaten Team und Putzraum, eine bespielbare Flurzone und eine Garderobe im Erdgeschoss
, sowie einen Bewegungsraum, einen Sonnenraum (für Vorschulprogramm) und eine Werkbank im Untergeschoss. Im Nebengebäude befindet sich die Turnhalle.

Die zwei Gruppen bestehen in der Regel aus 25 Kindern, ge-schlechtsgemischt, im Alter zwischen 3 und 6 Jahren. Unter gewissen Vorraussetzungen nehmen wir auch Kinder unter 3 Jahren auf.

Unser Außenbereich ist in zwei Zonen aufgeteilt.

  • Eine Teerfläche zum Kreidemalen, rennen, Seilspringen und dem Fahren mit unseren vielfältigen Fahrzeugen
  • und einer Rasenfläche mit Hügelrutsche, Wasserlauf direkt in den Sandkasten der mit einer Markise überdacht ist und Klettermauer.
  • eine Doppelschaukel, mehrere Wippen und ein Spielhaus

Unser Außenbereich ist von den Gruppenräumen gut einsehbar, deshalb wird er während des gesamten Freispiels bei jedem Wetter als zusätzlicher Bewegungsspielraum mitbenutzt.

 
Bewegungsraum


Außenbereich
   
 
     
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      5. Umsetzung der Ziele unserer pädagogischen Arbeit

       
 
      5.1 Planung unserer Arbeit

       
 
     
In den regelmäßig stattfindenden Großteamsitzungen mit allen 6 Mitarbeiterinnen werden gemeinsame Aktivitäten, Feste u.ä. geplant. Es werden Regeln überdacht und gegebenenfalls neu definiert, organisatorisches geklärt und Probleme besprochen. Da das Freispiel mit den gruppenübergreifenden Angeboten einen großen und wichtigen Teil in unserer Arbeit einnimmt achten wir darauf, Angebote auszuwählen, die der ganzheitlichen Förderung der Kinder zugute kommen, den unterschiedlichen Altersgruppen gerecht werden und die Interessen der Kinder berücksichtigen, die wir aus den Kinderkonferenzen er-fahren und versuchen umzusetzen.

Einmal wöchentlich findet das Miniteam statt. Dort werden Gruppeninterne Aktivitäten abgesprochen, Fortschritte einzelner Kinder schriftlich festgehalten und weitere Vorgehensweisen diskutiert.

Wichtig für ein gutes Gelingen der pädagogischen Arbeit ist die Organisationsplanung für den Dienstplan. Wenn alle Fachkräfte da sind funktioniert der Dienstplan gut, problematisch wird es immer dann, wenn – vor allem kurzfristig – Mitarbeiterinnen ausfallen.

       
 
     
       
 
      5.2. Tagesablauf / Wochenplan

       
 
     

Als Orientierungshilfe für die Eltern und die Kinder haben wir unseren geregelten Tagesablauf entwickelt der sowohl Platz lässt für freie Aktivitäten, als auch für immer wiederkehrende Fixpunkte.

Von 07.00 Uhr – 08.30 Uhr
In der Bringzeit werden die Kinder in ihren Stammgruppen begrüßt und betreut. In dieser Zeit beginnt die erste Freispielphase. Diese Zeit wird sehr gerne für Tür und Angelgespräche genutzt.

08.30 Uhr
Zwei „Sonnenkinder“ (Vorschulkinder) sammeln mit einem Lied alle Kinder in einer Polonaise in den Gruppen ein und marschieren mit ihnen in den Bewegungsraum oder im Sommer in den Garten.
Dort findet unser Morgenkreis statt.

Wir zählen durch und klären wer fehlt und warum, singen ein Begrüßungslied, wir machen Bewegungsspiele und Fingerspiele, erlernen neue Lieder, Stuhlkreisspiele, Rollenspiele, .....

Hier werden auch neue Regeln besprochen oder für Feste neue Lieder gelernt, dort findet auch das üben für unsere Auftritte (Maibaumfeier, St. Martin usw.) statt.

09.00 Uhr
Für die Sonnenkinder ist jetzt "Purzlerzeit", d. h. die nächsten ca. 30 Minuten findet unser Sprachprogramm "die Buchstaben-Purzler" statt. Für die Monde- und die Sernenkinder beginnt die zweite Freispielphase.
Beginn der zweiten Freispielphase. In den einzelnen Gruppen werden nun passend zum jeweilig behandelten Rahmenthema Aktionen und gezielte Angebote gestartet. Die Kinder können frühstücken, rennen, toben oder sich in die Kuschelbereiche zum ruhigeren Spiel zurückziehen. In dieser Zeit kann auch der Garten (ebenerdig) zum spielen benutzt werden.
In dieser Zeit werden auch gezielte Angebote aus den verschiedenen Lernbereichen durchgeführt wie z. B. gemeinsame Bilderbuchbetrachtung, Bastelarbeiten usw.

Ab 12.30 Uhr
beginnt die Abholzeit.

Um 13.30 Uhr
Der Kindergarten schließt nun.

 








Abholzeit
   
 
      .        
 
     
5.2.1.Wochenplan

       
 
     

Feste Termine für alle Kinder sind:

Turntag:
Gruppe Maus (dienstags)
Gruppe Bär (donnerstags)

Sonnenkindertreff:
(Vorschulkinderprogramm)
Gruppe Maus (donnerstags)
Gruppe Bär (dienstags)
Buchstabenpurzler (täglich)

Freiwillige Angebote:

English:
07.45 - 08.30 Uhr beginners (montags)
07.45 - 08.30 Uhr Old rabbits (freitags)

Musikschule:
08.00 – 09.00 Uhr (mittwochs)

Werkecke:
Projektarbeit

Bewegungsraum:
jeden Tag ab 09.30 – 12.00 Uhr

       
 
     
       
 
     
5.3. Höhepunkte und Besonderheiten im Jahresab-lauf

       
 
     
  • Faschingsfeier
  • Osterfest
  • Maibaumfeier mit der ganzen Gemeinde
  • Muttertagsfeier
  • Sommer – Familien – Grillfest
  • Übernachtung der Sonnenkinder (Vorschulkinder)
  • Abschiedsfeier der Sonnenkinder
  • Erntedankfeier (nur mit den Kindern)
  • Halloweenfest mit der ganzen Gemeinde (alle zwei Jahre im Wechsel mit St. Martin)
  • St. Martinsfest mit der ganzen Gemeinde (alle zwei Jahre im Wechsel mit Halloween)
  • Nikolausfeier
  • Adventsfeier
  • Weihnachtsfeier (nur mit den Kindern)
       
 
     
       
 
      5.4. Konkrete Beschreibung unserer Angebote

       
 
     

Bewegungsraum:
Dieser Raum ist die Attraktion für unsere Kinder. Er steht allen die möchten für sportliche Aktionen wie Hausbau, „Flitzi“- Rennen, Matratzen stapeln usw. offen. Die Kinder dürfen dort spielen, toben, rasen und sich auspowern. Dazu haben sie u.a. verschiedene Fahrzeuge, Matratzen, ein Ballbad, eine Kletter- und Kriechraupe sowie Bänke und jede Menge Kissen und Decken zur Verfügung.

Sonnenkindertreff:
Dieses Vorschulkinderprogramm findet einmal wöchentlich statt. Dort wollen wir die Großen auf die Schule vorbereiten. Besonderen Wert legen wir hier auf Konzentrationsschulung, Förderung der Fein- und Grobmotorik, Sprachförderung, Soziales Lernen, naturwissenschaftliche und mathematische Bildung, sowie Werteverhalten, emotionale Bildung und zu lernen, wie man lernt. Mit anspruchsvollen Bastelarbeiten, Rollenspielen, Liedern mit Instrumentalbegleitung, Gesprächen, Experimenten und Gemeinschaftsarbeiten soll ihnen das Rüstzeug für die Schule vermittelt werden. Da alle Konder gemeinsam in eine Klasse kommen, machen wir einmal im Monat einen gruppenübergreifenden Sonnentreff. Dies stärkt den Gruppenzusammenhalt und gibt jedem eine gewisse Sicherheit.

Englisch:

Dieses Angebot ist ein Teil unserer Elternarbeit, denn es wird von einer englischsprechenden Mutter in Eigenorganisation angeboten. Die Kinder die daran teilnehmen möchten müssen von den Eltern angemeldet werden. Weil dieses Angebot während der Bringzeit angeboten wird, greifen wir im nachfolgenden Stuhlkreis das Gelernte der Kinder auf und lassen so alle Kinder an der fremden Sprache teilhaben. Dort gelernte Lieder werden auch im Kindergartenalltag gesungen.

Musikschule:
Die Musikalische Früherziehung wird von einer professionellen Musiklehrerin der Musikschule der Stadt Senden angeleitet. Die Teilnahme an diesem Angebot ist ebenfalls mit einer separaten Anmeldung verbunden. Um den Eltern organisatorisch entgegenzukommen findet dieses Angebot während der Bringzeit im Gebäude statt. Mit den gelernten Inhalten verfahren wir wie beim Englisch.

Turntag:
Dieser Tag findet einmal wöchentlich statt und steht ganz im Zeichen der Bewegung. Wir achten darauf, an diesen Tagen die unterschiedlichsten sportlichen Angebote für die Kinder zu machen, um ihnen die ganze Spannbreite der Bewegung erfahrbar zu machen. So wird an diesem Tag mal getanzt, bei schönem Wetter im Garten eine „Fahrzeug“-ralley gestartet, im Winter einen Vormittag lang ein Schneemann gebaut mit anschließender Schneeballschlacht, genauso wie auch mal eine Rhythmikstunde abgehalten oder ein Geräteparkur in der Turnhalle aufgebaut wird, oder den Kindern der Umgang mit verschiedenen Handgeräten (Ball, Seil, Luftballon,...) erfahrbar gemacht wird.

Buchstabenpurzler:
Dieses Fördermodell enthält folgende Bereiche:
phonematische Bewusstheit - durch Lauschspiele, Reime und Verse sprechen, Reimwörter bilden, Wörter in Silben zerlegen und sie wieder zusammenzufügen und die Position eines Lautes in einem Wort erkennen, erfahren die Kinder Spielerisch, dass Sprache nicht nur einen Inhalt, sondern auch eine Form hat, die man hören kann (Buchstaben - Silben - Wörter - Sätze). Im zweiten Teil unseres Programms erlernen die Kinder das Prinzip des Buchstabenlernens und der Buchstaben - Laut - Verknüpfung. Durch das Darstellen von Buchstaben durch Körperfiguren, durch Lautgebärden und anhand kleiner Geschichten, Reime, Tänze und Lieder erwerben sich die Kinder die sogenannten Vorläuferfähigkeiten. Um den Übergang von Kindergarten zu Schule zu erleichtern, arbeiten wir mit dem selben Buchstabenprogramm (Xaver) wie die Grundschule. Dieses Förderprogramm ist für die Sonnenkinder und beginnt im letzten Jahr vor dem Schuleintritt. Dazu treffen wir uns täglich nach dem Morgenkreis im Sonnenraum.

 
Bewegungsraum

Bewegungsraum

Sonnenkindertreff

Sonnenkindertreff

Turnen mit Schuhen

Rollerralley
   
 
               
 
      6. Unverzichtbare Zusammenarbeit

       
 
      6.1. Zusammenarbeit im Team

 
   
 
     

Besonders der Umbau des Kellers, die Neugestaltung unseres Gartens und die Einarbeitung neuer Kolleginnen in unserem Haus hat gezeigt, wie wichtig gute Teamarbeit ist: nur das konstruktive Miteinander hat es ermöglicht, die vielen Gedanken und Wünsche auf sinnvolle Weise in die Realität umzusetzen und Unsicherheiten und Schwierigkeiten, die Neues in sich birgt, gemeinsam zu bewältigen. Unser Dienstplan sieht vor, dass die einzelnen Mitarbeiterinnen zur gleichen Zeiten beginnen und aufhören. Deshalb ist eine gute Absprache und Flexibilität nach der Arbeitszeit notwendig (Vor-bereitungszeit, Elterngespräche, Team-, und Elternbeiratssitzungen ).

Unsere Teamarbeit basiert auf drei Pfeilern:

Regelmäßige Teamsitzungen
Hier werden wichtige inhaltliche und organisatorische Fragen besprochen und geklärt. Da wir festgestellt haben, dass inhaltliche und pädagogische Fragen aufgrund einer Menge organisatorischer Punkte zu kurz kommen, hat jede Mitarbeiterin ein Fach, über dies wichtige Informationen an alle Mitarbeiterinnen weitergeleitet werden. Jede Mitarbeiterin ist selbst dafür verantwortlich, diese Informationen zu lesen und umzusetzen. Zusätzlich treffen wir uns in der Bring-, und Abholzeit in der Küche oder im Garten und klären dringende Fragen ab und geben wichtige Informationen (z.B. vom Telefondienst) weiter.

Die Detailplanung über das Rahmenthema für die jeweilige Gruppe und die Reflexion der Gruppenarbeit erfolgt wöchentlich und täglich im Kleinteam zwischen Gruppenleitung und Zweitkräften.


Guter sozialer Kontakt zueinander
Für uns ist es selbstverständlich uns morgens gegenseitig zu begrüßen und uns durch die flexible Handhabung der Vorbereitungs-zeiten nach Ende des Dienstes voneinander zu verabschieden. Beim regelmäßigen täglichen Kontakt können wir wichtige Absprachen treffen, erfahren etwas über die augenblickliche Befindlichkeit der Kolleginnen, wichtige Ereignisse ihrer Gruppe und Vorkommnisse bei einzelnen Kindern. Wir legen großen Wert auf eine grundsätzliche Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.


Demokratischer Führungsstil
Die Komplexität unseres Hauses macht eine Leitung unbedingt erforderlich.
Unsere Leiterin ist Ansprechpartnerin für den Träger und nach außen (Stadtverwaltung, Presse...). Sie ist Hauptverantwortliche für ein gutes Gelingen und den Gesamtablauf unserer Arbeit. Sie regelt Vertretungen bei Krankheiten, bereitet Teamsitzungen vor und leitet sie. Protokollführerinnen sind die Kolleginnen im Wechsel.

Wichtig ist aber, dass ihre Arbeit gegenüber den Kolleginnen immer transparent bleibt, sie die Kolleginnen informiert, Aufgaben an sie delegiert und sich an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt und sich mit ihnen berät. Regelmäßig Personalgespräche führt und an Leiterinnentagungen teilnimmt. So werden alle Änderungen im Kindergarten ausführlich im Team diskutiert und abgewogen, bevor Entscheidungen gefällt werden. Auf diese Weise fühlen sich auch alle Mitarbeiterinnen in hohem Maße mitverantwortlich für das Gelingen unserer Arbeit.

       
 
               
 
      6.2. Zusammenarbeit mit dem Träger

 
   
 
     
Die Leiterin trifft sich regelmäßig mit dem Trägervertreter um ihm wichtige Dinge mitzuteilen und ihn in das laufende Kindergarten-geschehen einzubinden. Es werden gemeinsame Termine abgestimmt, Probleme und Änderungen in der Organisation besprochen, konzeptionelle Fragen erörtert und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen geplant. Träger und Kindergartenpersonal haben großes Interesse an einer guten Zusammenarbeit. Je nach Anlass nimmt der Trägervertreter auch an Teambesprechungen und Elternbeiratssitzungen teil.
       
 
               
 
     

6.3 Zusammenarbeit mit den Eltern

       
 
     
Die Zusammenarbeit mit den Eltern stellt einen wichtigen Bestandteil unserer Arbeit dar. Nur weil wir regelmäßigen Kontakt zu den Eltern haben und ein Vertrauensverhältnis aufbauen können gelingt es uns, eine familienergänzende Arbeit zu leisten.

Deshalb sind uns Tür und Angelgespräche beim Bringen und Abholen wichtig: Was hat das Kind zuhause erlebt und erfahren? Wie ist sein Tag im Kindergarten verlaufen?

Gezielte Elterngespräche führen wir das ganze Jahr über. Nicht nur wenn aus Sicht einer Partei Anlass dazu besteht (z.B. Frage der Schulfähigkeit, Auffälligkeiten im Verhalten oder der Entwicklung des Kindes) sondern auch um die Eltern über den momentanen Entwicklungsstand ihres Kindes zu informieren und Neues über das Kind in der Familie zu erfahren.
Außer Gesprächen praktizieren wir verschiedene Formen der Elternarbeit:

  • Elternabende (Themen-, Informations-, Bastelabende...)
  • Feste (z.B. Sommerfest, Weihnachten...)
  • Elternbriefe und -aushänge
  • Projekte (Bazar, Hügelaufschüttung,...)
  • Kindergartenzeitung
Besonderen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, den wir als Bindeglied zu den Eltern verstehen. Wir informieren ihn vorab über unser Vorhaben und erfragen Wünsche und Vorstellungen der Eltern. Wir brauchen ihn, um gemeinsame Vorhaben mit Hilfe der Eltern durchführen zu können.

Insgesamt empfinden wir die Zusammenarbeit mit den Eltern als positiv, würden die Stimmungen zwischen Eltern und Kindergarten als überwiegend harmonisch beschreiben. Die Eltern spüren, dass wir offen für ihre Anliegen sind und unser Hauptinteresse dem Wohl der Kinder gilt und kommen deshalb in aller Regel auch auf uns zu. Die Hauptverantwortlichkeit der Kindererziehung liegt bei den Eltern.

Wichtig ist uns in der Zusammenarbeit mit den Eltern auch aufzuzeigen dass unserer Arbeit Grenzen gesetzt sind. Erziehung im Kindergarten heißt nicht Beliebigkeit und Allzuständigkeit. Wir müssen unsere Möglichkeiten einschätzen und unser Handeln danach ausrichten. Unserer Einrichtung sind Grenzen gesetzt durch die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und die personelle Kapazität. Wir wollen nicht zur „Aufbewahrungsstätte“ werden, sondern das Niveau unserer Arbeit sichern und weiterentwickeln. Wir unterstützen die Eltern in der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages. Deshalb muss beispielsweise ein entsprechender Personalschlüssel gewährleistet sein.

 
Elternmithilfe beim Hügelbau für
die Rutsche
   
 
               
 
      6.4 Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

       
 
     
Wie auf der folgenden Seite im Schaubild deutlich wird, arbeiten wir mit vielen anderen Einrichtungen zusammen.

Die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Stadtverwaltung brauchen wir in erster Linie, um organisatorische und verwaltungsbedingte Anliegen zu regeln und inhaltliche Fragen zu klären.

Zahlreiche Kontakte dienen der Förderung der Kinder (z.B. SVE, Frühförderung, Grundschule) und der Gestaltung eines ganzheitlichen Angebotes in unserer Einrichtung ( z.B. Mitwirkung bei Gemeinde-festen)

Regelmäßige Kontakte zu anderen Kindergärten in der Umgebung finden hauptsächlich durch die Leiterin bei Tagungen statt, wo auch wichtige Informationen und Neues in den Einrichtungen ausgetauscht wird.

       
 
               
 
      Schaubild zu 6.4
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

       
 
     
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      7. Fortschreibung der Konzeption

       
 
     
Die Konzeption soll regelmäßig fortgeschrieben werden. Dazu treffen sich die Erzieherinnen und der Trägervertreter (evtl. zusammen mit dem Elternbeirat) einmal in Jahr zu einer gemeinsamen Dienst-besprechung und stellen sich folgende Fragen:
  • Sind die Inhalte der Konzeption so noch richtig und aktuell?
  • Was hat sich geändert, was muss ergänzt werden?
  • Wie hat sich unsere Arbeit entwickelt? Sind inhaltliche Ände-rungen, andere Methoden notwendig?
  • Welche neuen Wünsche, Erwartungen, Vorstellungen, Pläne gibt es seitens des Teams, des Trägers, der Eltern? Sollen sie Eingang in die Konzeption finden?
       
 
     
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